24.08.2014 - ... auch Veränderung genannt

Sendung 2.457

"Die lustigen Weiber von Windsor" ist eine komisch-fantastische Oper in drei Akten von Otto Nicolai. Das Libretto verfasste Salomon Hermann Mosenthal nach der gleichnamigen Komödie von William Shakespeare. Die Uraufführung fand am 9. März 1849 am Königlichen Opernhaus zu Berlin unter dem Dirigat des Komponisten statt.

Mireille Mathieu (* 22. Juli 1946 in Avignon) ist eine französische Sängerin. In Frankreich wird sie manchmal auch demoiselle d’Avignon genannt, in Deutschland ist sie als „Spatz von Avignon“ bekannt. Das französische Wortspiel Piaf d’Avignon („die Piaf von Avignon“) bezieht sich eigentlich auf Edith Piaf, deren Künstlername la môme Piaf war (môme ist ein familiärer Ausdruck für „Kind“ oder „klein“, Piaf ein umgangssprachlicher Ausdruck für „Spatz“), in der Rückübersetzung wurde daraus „der Spatz von Avignon“.

Christian Anders (* 15. Januar 1945 in Bruck an der Mur, Deutsches Reich, heute Österreich als Antonio Augusto Schinzel-Tenicolo) ist ein österreichischer Schlagersänger, Musiker und Komponist. Er wirkt auch im Filmgeschäft und als Autor esoterischer und verschwörungtheoretischer Bücher.

Miles Dewey Davis III. (* 26. Mai 1926 in Alton, Illinois; † 28. September 1991 in Santa Monica, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Jazz-Trompeter, -Flügelhornist, Komponist und Bandleader.

Das Cembalo (eigtl. aus ital. Clavicembalo, aus lat.: clavis „Taste“; cymbel „Zimbel“; auch Gravicembalo; dt. auch Klavizimbel oder Kielklavier; Plural Cembali), ist ein historisches Tasteninstrument, das seine Blütezeit vom 15. bis 18. Jahrhundert hatte. Von anderen Tasteninstrumenten hebt es sich vor allem durch seinen hellen, obertonreichen Klang ab. Es wird, wenn es von flügelförmiger Bauart (siehe unten) ist, auch Kielflügel genannt.

Axel Prahl (* 26. März 1960 in Eutin) ist ein deutscher Schauspieler und Musiker.

17.08.2014 - WAGNIS

Sendung 2.456

"Die lustige Witwe" ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár. Das Libretto stammt von Victor Léon und Leo Stein nach Henri Meilhacs Lustspiel L’attaché d'ambassade von 1861. Die Uraufführung fand am 30. Dezember 1905 am Theater an der Wien in Wien statt. Die Sänger der Uraufführung waren Mizzi Günther und Louis Treumann. Die Spieldauer der Operette beträgt zweidreiviertel Stunden, Ort der Handlung ist Paris. Die lustige Witwe ist Lehárs erfolgreichste und bekannteste Operette. Zwischen 1905 und 1948, dem Todesjahr des Komponisten, wurde sie weltweit über 300.000 Mal aufgeführt. Daneben wurde sie mehrfach verfilmt.

Barbara (* 9. Juni 1930 in Paris als Monique Andrée Serf; † 24. November 1997 in Neuilly-sur-Seine) war eine französische Chanson-Sängerin und -Komponistin.

Rex Gildo (* 2. Juli 1936 in Straubing; † 26. Oktober 1999 in München; bürgerlich Ludwig Franz Hirtreiter) war ein deutscher Schauspieler und Schlagersänger.

Batman ist eine oscarprämierte Verfilmung des gleichnamigen Comics von Bob Kane unter der Regie von Tim Burton, die 1989 erschien. Zur damaligen Zeit war Batman einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten und erwirtschaftete allein mit Merchandising Millionenbeträge.

Starlight Express ist ein Musical mit der Musik von Andrew Lloyd Webber und Texten von Richard Stilgoe. Es basiert auf den Railway Series von Wilbert Vere Awdry und der Geschichte The Little Engine That Could von Watty Piper. Die Uraufführung fand am 27. März 1984 im Apollo Victoria Theatre in London statt, die Broadway-Premiere war am 15. März 1987 im Gershwin Theatre in New York. Alle Darsteller des Musicals treten auf Rollschuhen auf.

Blues ist eine vokale und instrumentale Musikform, die sich in der afroamerikanischen Gesellschaft in den USA Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt hat. Der Blues bildet die Wurzel eines Großteils der populären nordamerikanischen Musik. Jazz, Rock, Rock 'n' Roll und Soul sind nah mit dem Blues verwandt. Selbst in aktuellen Stilrichtungen wie Hip-Hop ist ein Nachhall des Blues zu spüren. Eine häufig auftretende Bluesform hat zwölf Takte, die Melodie wird mit drei Akkorden (harmonische Grundfunktion) begleitet. Das Wort Blues leitet sich von der bildhaften englischen Beschreibung I’ve got the blues bzw. I feel blue („ich bin traurig“) ab.

10.08.2014 - SCHULD

Sendung 2.455

Franz Liszt, im Ungarischen Liszt Ferencz, (* 22. Oktober 1811 in Raiding, damals Königreich Ungarn, heute Österreich (Burgenland); † 31. Juli 1886 in Bayreuth), war Komponist, Dirigent und einer der prominentesten Klaviervirtuosen des 19. Jahrhunderts. Liszt hat in vielen unterschiedlichen Stilen und Gattungen komponiert. Mit seinen Hauptwerken wird er der "Neudeutschen Schule" zugezählt.

Don Camillo und Peppone (Originaltitel: Le petit monde de Don Camillo) ist ein italienisch-französischer Spielfilm aus dem Jahr 1952. Er ist der erste Film der überaus erfolgreichen fünfteiligen Don-Camillo-und-Peppone-Filmsaga mit den Hauptdarstellern Fernandel und Gino Cervi, die auf den Erzählungen von Giovanni Guareschi basiert.

Das Xylofon oder Xylophon (zusammengesetzt aus griech. ‚Holz‘ und ‚Stimme‘) ist ein Idiophon, das mit Schlägeln gespielt wird. Es gehört zur Familie der Stabspiele (engl. mallet percussion), zu deren wichtigsten Vertretern in Europa neben dem Xylofon das Marimbaphon (Marimba), das Glockenspiel und das Vibraphon zählen. Der Ursprung des Xylofons liegt in Asien und Afrika. Anfang des 16. Jahrhunderts war es in Deutschland als Hölzernes Gelächter bekannt (vgl. Strohfiedel).

Uschi Brüning (* 4. März 1947 in Leipzig) ist eine deutsche Jazz- und Soul-Sängerin und Songautorin.

Philipp Friedrich Silcher (auch Friederich, * 27. Juni 1789 in Schnait; † 26. August 1860 in Tübingen) war ein deutscher Komponist und Musikpädagoge, der heute hauptsächlich aufgrund seiner Lieder bekannt ist. Daneben komponierte er aber auch Motetten, Kammermusik und zwei Ouvertüren für großes Orchester.

Lou Reed, eigentlich Lewis Allan Reed (* 2. März 1942 in Brooklyn, New York; † 27. Oktober 2013 in Southampton, New York) war ein US-amerikanischer Singer-Songwriter und Gitarrist. Er war zusammen mit John Cale Gründungsmitglied der von Andy Warhol inspirierten Band The Velvet Underground.

03.08.2014 - KOSTÜM

Sendung 2.454

"Die Walküre" ist der Titel einer Oper von Richard Wagner (* 22. Mai 1813 in Leipzig; † 13. Februar 1883 in Venedig) und bildet zusammen mit den drei Opern „Das Rheingold“, „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ das Gesamtwerk (bzw. die Tetralogie) „Der Ring des Nibelungen“. Beim Ring des Nibelungen handelt es sich um ein „Bühnenfestspiel“ für drei Tage und einen Vorabend. „Die Walküre“ wird am ersten Tag aufgeführt.

Diana Ernestine Earle Ross (* 26. März 1944 in Detroit, Michigan) gehört zu den erfolgreichsten amerikanischen Sängerinnen der Musikgeschichte. Ferner ist sie auch als Musikproduzentin und Schauspielerin in Erscheinung getreten. Sie prägte als Frontsängerin der Girl Group The Supremes die Soul- und Popmusik der 1960er Jahre sowie die Plattenfirma Motown und stieg ab 1970 „zu einer schillernden Superstar-Persönlichkeit auf, die jedes Genre populärer schwarzer Musik beherrschte“. Mit sechs Nummer-eins-Hits alleine in den USA bewies Ross ihre Wandlungsfähigkeit auch als Schauspielerin in ihrem Oscar-nominierten Debüt als Billie Holiday in Lady Sings the Blues. Mit den dazugehörigen Jazz-Aufnahmen hatte sie ebenso großen Erfolg wie ab Mitte der 1970er Jahre mit ihren Disco-Werken. Mit dem weltweiten Nummer-eins-Hit Upside Down etablierte sich Ross auch im deutschsprachigen Raum. Die Entertainerin wurde ungezählte Male für alle großen Preise der Showbranche nominiert, darunter zwölf Mal für den Grammy, den sie allerdings erst im Jahr 2012 für ihr Lebenswerk erhielt.

"Ganz Paris träumt von der Liebe" ist die deutsche Fassung des Cole-Porter-Songs I Love Paris, die 1954 von Caterina Valente interpretiert wurde. Das Lied wurde ihr erfolgreichster Schlagertitel. Die Cole-Porter-Komposition I Love Paris stammte aus dessen Musical Can-Can, das am 7. Mai 1953 im Shubert Theatre in New York City uraufgeführt wurde. Im Juni 1953 kam von Les Baxter eine Instrumentalversion auf den Markt. Caterina Valente, die gerade ihre Gesangskarriere begonnen und im November 1953 mit dem Orchester Kurt Edelhagen die Aufnahmen für ihre erste LP eingespielt hatte, wusste sofort, dass I Love Paris zu ihrem Lieblingslied werden würde.

Siw Malmkvist (* 31. Dezember 1936 in Landskrona, Schweden) ist eine schwedische Schlagersängerin und Schauspielerin.

Die Türkei (amtlich Türkiye Cumhuriyeti (T.C.), deutsch Republik Türkei) ist eine demokratische Republik in Vorderasien und Südosteuropa. Der Einheitsstaat ist seit seiner Gründung im Jahr 1923 laizistisch und kemalistisch geprägt; er wurde nach dem Ersten Weltkrieg der Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches. Der Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk leitete eine Modernisierung der Türkei durch gesellschaftliche und rechtliche Reformen nach dem Vorbild verschiedener europäischer Nationalstaaten ein.

Michael Gordon Oldfield (* 15. Mai 1953 in Reading, England) ist ein britischer Multiinstrumentalist, Komponist und Texter. Er vermischt Elemente aus Rock, ethnischer und klassischer Musik.

27.07.2014 - PLÖRRE

Sendung 2.453

BAP ist eine Kölner Rockband um den Frontmann Wolfgang Niedecken. Ihre Liedtexte sind in Kölsch gehalten. Von den bisher 16 erschienenen Studio-Alben belegten zehn den ersten Platz in den deutschen Media Control Charts. Die Gruppe um Sänger und Songschreiber Wolfgang Niedecken besteht seit 1976. Die Gründungsmitglieder waren Wolfgang Niedecken, Hans Heres, Wolfgang Klever, Manfred „Schmal“ Boecker, Wolfgang „Wolli“ Boecker und Bernd Odenthal. Von dieser Besetzung ist nur noch Wolfgang Niedecken in der Band. 1976 trafen sich Niedecken und Heres auf einer Party eines gemeinsamen Freundes und begannen zu musizieren, was schließlich dazu führte, dass sie im Marinensaal ihr erstes Konzert gaben. 

Soulmusik oder einfach Soul bezeichnet eine Hauptströmung der afroamerikanischen Unterhaltungsmusik. Sie entwickelte sich Ende der 1950er Jahre aus Rhythm and Blues und Gospel. In den 1960er Jahren war Soul fast das Synonym für schwarze Popmusik. Eng verknüpft ist die Geschichte dieser Stilrichtung mit dem Kampf der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung gegen Rassentrennung und für Gleichberechtigung.

Österreich (amtlich Republik Österreich) ist ein mitteleuropäischer Binnenstaat mit 8,5 Millionen Einwohnern. Die angrenzenden Staaten sind Deutschland und Tschechien im Norden, Slowenien und Italien im Süden, die Slowakei und Ungarn im Osten und die Schweiz und Liechtenstein im Westen.

Dominique Horwitz (* 23. April 1957 in Paris) ist ein in Deutschland lebender deutsch-französischer Schauspieler und Sänger.

Lawrence von Arabien ist ein Film des Regisseurs David Lean und des Produzenten Sam Spiegel aus dem Jahr 1962, der sich an den autobiografischen Kriegsbericht Die sieben Säulen der Weisheit von Thomas Edward Lawrence anlehnt. Das bildmächtige Wüstenepos machte die Hauptdarsteller Peter O’Toole und Omar Sharif international bekannt und erhielt 1963 sieben Oscars.

Yes ist eine britische Rock-Band aus dem Bereich Progressive/Artrock. Die Band war vorwiegend in den 1970er-Jahren stilbildend für das Genre und übt noch heutzutage großen Einfluss auf die Stilrichtung des Progressive Rocks aus.

20.07.2014 - QUALLE

Sendung 2.452

Status Quo ist eine britische Band, die in den Jahren 1962/1965 gegründet wurde und zu den erfolgreichsten und langlebigsten Rockgruppen zählt. Insgesamt hat die Band bislang 28 Studioalben, mehrere Livealben und fast 100 Singles veröffentlicht.

Count Basie (eigentlich William Allen Basie; * 21. August 1904 in Red Bank, New Jersey; † 26. April 1984 in Hollywood, Florida) war ein afroamerikanischer Jazz-Pianist, Organist, Komponist und einer der bedeutendsten Bandleader des Swing.

Francis Albert Sinatra (* 12. Dezember 1915 in Hoboken, New Jersey; † 14. Mai 1998 in Los Angeles, Kalifornien), wegen seiner bemerkenswerten blauen Augen oftmals auch Ol’Blue Eyes genannt, war ein US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Entertainer. Aufgrund seiner charakteristischen Stimme erhielt er den Beinamen The Voice. Er gilt als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Popularmusik des 20. Jahrhunderts.

Die Liste der musikalische Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) enthält unter anderem die Sinfonie Nr. 4 A-Dur („Italienische“) op. 90, MWV N 16 (1833).

Sherlock Holmes ist eine vom britischen Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle geschaffene Kunstfigur, die in seinen zur Zeit des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts spielenden Romanen als Detektiv tätig ist.

Georges Brassens (* 22. Oktober 1921 in Sète; † 29. Oktober 1981 in Saint-Gély-du-Fesc bei Montpellier) war ein französischer Dichter und Schriftsteller, vor allem aber in den 1950er bis 1970er Jahren ein berühmter Chansonnier.

13.07.2014 - MERITEN

Sendung 2.451

Hans Werner Olm (* 1. Februar 1955 in Bochum) ist ein deutscher Kabarettist, Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher.

Das Akkordeon ist ein Handzuginstrument, bei dem der Ton durch freischwingende, durchschlagende Zungen erzeugt wird. Es zählt somit zu den selbstklingenden Unterbrechungs-Aerophonen. Man zählt heute alle Handzuginstrumente, die auf der rechten Seite, dem Diskant, die Tastatur in einer abgewinkelten Form angebracht haben, zu den diversen Akkordeonarten. Diese Anordnung der Tastatur geht auf die ersten Wiener oder die ersten französischen Instrumente zurück.

Orlando furioso RV 728 ist eine Oper (dramma per musica) in drei Akten von Antonio Vivaldi (Musik) mit einem Libretto von Grazio Braccioli.

Der Sirtaki (griechisch‚ kleiner Syrtos‘) ist ein Tanz aus dem Film Alexis Sorbas von 1964, der durch seine Bekanntheit meist als griechischer Volkstanz wahrgenommen wird. Er wird in einer Reihe getanzt, wobei die Tänzer ihre Arme über die Schultern der Nachbarn legen. Dies unterscheidet ihn von den traditionellen Tänzen, die meist im Kreis, mit gefassten Händen, getanzt werden. Sirtaki gilt daher als erfundene Tradition.

Leo Monosson (* 7. Dezember 1897 in Moskau, Russisches Kaiserreich; † 22. April 1967 auf Jamaika) war ein deutscher Schlagersänger der Weimarer Zeit.

The Kinks (engl. kinky „schrullig“, „ausgeflippt“; also „Die Schrulligen“ oder „Die Ausgeflippten“, außerdem Paronym von „The Kings“; also „Die Könige“) sind eine englische Musikgruppe. Sie gelten neben den Beatles, The Who und den Rolling Stones als eine der erfolgreichsten britischen Bands der 1960er Jahre (British Invasion). Heute zählen die Kinks zu den Urvätern von Punk und Britpop. Zahlreiche Gruppen wurden und werden durch ihre Musik inspiriert, so zum Beispiel The Jam und The Pretenders.

06.07.2014 - REKLAME

Sendung 2.450

„Serse“, deutsch Xerxes (HWV 40) ist eine Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Georg Friedrich Händel und neben Julius Caesar eine der in der Neuzeit meistgespielten Händel-Opern. Die Handlung ist im alten Persien angesiedelt.

„Vom Winde verweht“ (Originaltitel Gone with the Wind) ist eine US-amerikanische Literaturverfilmung aus dem Jahr 1939. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Roman von Margaret Mitchell, der 1936 veröffentlicht wurde und sich schon bald zu einem der erfolgreichsten Romane der amerikanischen Literaturgeschichte entwickelte. Der Film wurde seit seiner Uraufführung mehrfach wieder in die Kinos gebracht und ist inflationsbereinigt mit einem Einspielergebnis von rund 3,8 Milliarden US-Dollar das kommerziell erfolgreichste Werk der Filmgeschichte.

„Die Drei von der Tankstelle“ ist eine deutsche Filmoperette der Universum Film aus dem Jahr 1930, die am 15. September 1930 im Gloria-Palast in Berlin uraufgeführt wurde. Die Musik ist von Werner Richard Heymann, die Liedtexte schrieb Robert Gilbert. Neben Willy Fritsch, Oskar Karlweis und Heinz Rühmann spielte Lilian Harvey die weibliche Hauptrolle. Der Film wurde 1955 unter dem gleichen Titel mit Adrian Hoven, Walter Müller, Walter Giller und Germaine Damar noch einmal verfilmt. Auch in diesem Film spielt Willy Fritsch mit, diesmal in der Rolle des Konsuls Cossmann.

Daliah Lavi (* 12. Oktober 1942 in Schawei Tzion, heute Israel; eigentlich Daliah Levenbuch) ist eine israelische Filmschauspielerin und Sängerin.

Louis Daniel „Satchmo“ Armstrong (* 4. August 1901 in New Orleans, Louisiana; † 6. Juli 1971 in New York City, New York) war ein amerikanischer Jazztrompeter und Sänger.

J.J. Cale (* 5. Dezember 1938 in Oklahoma City, Oklahoma, als John Weldon Cale; † 26. Juli 2013 in San Diego, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Musiker und Komponist. Er zählt zu den Begründern des Tulsa-Sounds, stilistisch zwischen Rockabilly, Blues, Jazz und Country einzuordnen. Er spielte oftmals alle Instrumente seiner Aufnahmen selbst.

29.06.2014 - EILAND

Sendung 2.449

„Les pêcheurs de perles“ (deutsch: Die Perlenfischer) ist eine Oper in drei Akten von Georges Bizet. Die Handlung der Oper ist in Ceylon bei den Perlenfischern angesiedelt.

Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Musiker und ein Hauptvertreter der deutschen Liedermacher-Szene. Pseudonyme sind Frédérik Mey (in Frankreich), Alfons Yondraschek und Rainer May.

Jean-Claude Pascal (* 24. Oktober 1927 in Paris, Frankreich; † 5. Mai 1992 ebenda; eigentlich Jean-Claude Villeminot) war ein französischer Modedesigner, Schauspieler und Sänger.

„Jurassic Park“ ist ein SciFi-Horror- und Abenteuerfilm des Regisseurs Steven Spielberg aus dem Jahr 1993. Die Handlung beruht auf dem Thriller DinoPark (Originaltitel Jurassic Park) von Michael Crichton, der für den Film auch gemeinsam mit David Koepp das Drehbuch schrieb. Jurassic Park war der erste Teil einer Trilogie, die mit Vergessene Welt: Jurassic Park 1997 und Jurassic Park III 2001 fortgesetzt wurde. Jurassic Park IV (Originaltitel: Jurassic World) befindet sich derzeit in Produktion und soll im Juni 2015 erscheinen.

Janis Lyn Joplin (* 19. Januar 1943 in Port Arthur, Texas; † 4. Oktober 1970 in Los Angeles) war eine US-amerikanische Sängerin, die dem Klub 27 zugezählt wird. Als Klub 27 wird eine Reihe von Musikern bezeichnet, die im Alter von 27 Jahren starben. Dazu gezählt werden z.B. Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison und Kurt Cobain, die in diesem Alter starben.

Diether Krebs (* 11. August 1947 in Essen; † 4. Januar 2000 in Hamburg) war ein deutscher Schauspieler, Kabarettist und Komiker. Aufmerksamkeit erlangte Krebs ab 1973 in Wolfgang Menges Fernsehserie „Ein Herz und eine Seele“ durch seine Rolle als schnoddriger „Sozi“-Schwiegersohn „Michael Graf“ von „Alfred Tetzlaff“ (Heinz Schubert). Seine damalige Freundin Hildegard Krekel spielte seine Ehefrau und hatte ihn zu dieser Rolle gebracht.

22.06.2014 - ANFANG

Sendung 2.448

Die Bratsche (italienisch alto viola, französisch alto) ist der heute im Deutschen (umgangssprachlich) gebräuchliche Name für ein Streichinstrument, dessen Alternativbezeichnung Viola ein Relikt der historischen Violenfamilie des 16. und 17. Jahrhunderts ist. Auf den ersten Blick ähnelt sie einer größeren Violine. Jedoch ist sie leicht anders proportioniert, klingt tiefer und stellt das Alt-Instrument der Violinfamilie dar. Bratsche ist eine Umformung der italienischen Bezeichnung Viola da braccio (Armgeige, bei Daniel Speer Braz) und bezieht sich auf die Handhabung durch den Bratschisten, im Gegensatz zur Viola da gamba (Bein-Viola oder Knie-Geige, deren Spieler Gambist genannt wird).

Johann Wilhelm Hey (* 26. März 1789 in Leina; † 19. Mai 1854 in Ichtershausen) war ein deutscher Pfarrer, Lied- und Fabeldichter. Berühmt wurde Wilhelm Hey als Fabeldichter. Sein Gutenachtlied „Weißt du, wieviel Sternlein stehen“ ist bis heute eines der beliebtesten Kinderlieder geblieben und steht im Evangelischen Gesangbuch (Nr. 511).

Frank Farian (* 18. Juli 1941 als Franz Reuther in Kirn) ist ein deutscher Musikproduzent, Komponist und Sänger. Seine Produktionen erhielten mehr als 800 Gold- und Platinauszeichnungen. Als Frank Farian und seine Schatten trat er zunächst als Rocksänger auf. Als Schlagersänger sang er Titel wie „Dana my Love“ (1969), „So muss Liebe sein“ (1973), eine Version des Standards „Smoke Gets in Your Eyes“ und „Rocky“ (1976) von Austin Roberts. Danach lieh er seine Stimme der von ihm produzierten Gruppe Boney M., trat aber nie als deren Mitglied auf. Bei Bühnenauftritten bewegte Bobby Farrell, der Tänzer der Gruppe, seine Lippen zu Farians Gesang vom Band.

Patricia Kaas (* 5. Dezember 1966 in Forbach, Département Moselle, Frankreich) ist eine französische Sängerin. Kaas zählt zu den international erfolgreichsten französischen bzw. französischsprachigen Sängerinnen. Stilistisch gehört ihre Musik nicht zum klassischen Chanson, sondern ist eine Mischung aus Popmusik und Jazz. Seit dem Erscheinen ihres Debütalbums „Mademoiselle chante…“ im Jahr 1988 wurden von ihr mehr als 15 Millionen Tonträger verkauft. Ihren größten Erfolg hatte sie in Deutschland und in der Schweiz mit ihrem 1993 erschienenen dritten Album „Je te dis vous“, das Platz 11 bzw. 2 der Charts erreichte. Kaas ist häufig und in vielen Teilen der Welt auf Tournee. 2002 gab sie ihr Filmdebüt an der Seite von Jeremy Irons in dem Liebesfilm“ And Now … Ladies & Gentlemen“.

Paul Albert Anka (* 30. Juli 1941 in Ottawa, Ontario, Kanada) ist ein kanadischer Sänger, Komponist, Liedtexter und Schauspieler. In den 1950er Jahren war er ein Teenager-Idol. Sein Song „Diana“ zählt zu den erfolgreichsten Singles aller Zeiten.

Geier Sturzflug“ ist eine ursprünglich aus Bochum stammende deutsche Band, die ihre größten Erfolge als Teil der Neuen Deutschen Welle feierte. 1982 veröffentlichte die Gruppe mit „Bruttosozialprodukt“ (Neuauflage, ursprünglich 1977 von Friedel Geratsch und Reinhard Baierle als „Duo Dicke Lippe“ veröffentlicht) ihren größten Hit, der es in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Platz 1 der Single-Verkaufscharts schaffte.

15.06.2014 - REKORD

Sendung 2.447

Eine Primadonna (italienisch, eigentlich „erste Dame“) gilt als die „erste“ Sängerin einer Operngesellschaft. Während man früher stets die Koloratursängerin als solche bezeichnete, wurden mit der Zeit auch die ersten dramatischen Opernsängerinnen solchermaßen tituliert. Primadonnen galten oft als besonders kapriziös. Rivalitäten zwischen Primadonnen wie Maria Callas und Renata Tebaldi fanden stets ein großes Publikumsinteresse. Heute findet der Begriff im ursprünglichen Sinne nur noch selten Verwendung, dagegen bezeichnet man schwierige, von sich selbst eingenommene Frauen oder auch Männer gelegentlich als „primadonnenhaft“.

„Yes! We Have No Bananas“ ist ein Song von Frank Silver (* 1896, † 1960; Text) und Irving Cohn (* 1898, † 1961; Musik), der zu den Evergreens gehört. Von Fritz Löhner-Beda stammt der deutsche Titel eines Schlagers der Goldenen Zwanziger Jahre, „Ausgerechnet Bananen“.

Die „Himno Nacional de la República de Colombia“ ist die Nationalhymne Kolumbiens. Sie wird aufgrund ihres Textes auch oft als „Oh Gloria Inmarcesible“ bezeichnet, dieser Name ist aber offiziell nicht gebräuchlich. hr Text stammt von Rafael Núñez, der auch die kolumbianische Verfassung von 1886, die bis 1991 gültig war, maßgeblich mitgestaltet hat. Die Musik stammt von dem italienischen Komponisten Oreste Sindici.

Buddy Holly (bürgerlich Charles Hardin Holley; * 7. September 1936 in Lubbock, Texas, USA; † 3. Februar 1959 bei Mason City, Iowa) war ein US-amerikanischer Rock-’n’-Roll-Musiker und -Songschreiber. Zu seinen bekanntesten Titeln gehören „That’ll Be the Day“, „Peggy Sue“, „Oh Boy!“ und „It Doesn’t Matter Anymore“.

Claire Waldoff (* 21. Oktober 1884 in Gelsenkirchen; † 22. Januar 1957 in Bad Reichenhall), geboren als Clara Wortmann, war eine deutsche Interpretin der Kleinkunst in verschiedenen Genres. Sie selbst verstand sich als „Volkssängerin“. Ihr Repertoire war breit gefächert. Besonders erfolgreich wurde sie mit Darbietungen von Chansons, gesungen im Berliner Dialekt. Ihre wohl berühmtesten Lieder sind „Wer schmeißt denn da mit Lehm“, „Nach meene Beene is ja janz Berlin verrückt“ und „Hermann heeßta“.

Madness (engl. Wahnsinn, Verrücktheit) ist eine der bekanntesten britischen Ska-Bands der 1980er Jahre und nach einer zwischenzeitlichen Trennung (1986–1992) heute noch aktiv. Ihre Musik, eine Mischung aus Ska, Punk und Pop sowie ihr Spielwitz wurden später als „Nutty Sound“ ihr Markenzeichen. Ska hat jamaikanische Wurzeln, basiert auf dem Offbeat und reicht bis in die späten 1950er Jahre zurück. In den 1970er und 1980er Jahren erfreute sich dieser Musikstil vor allem in Großbritannien und Westeuropa großer Popularität, und Madness waren zu jener Zeit zusammen mit The Specials einer seiner wichtigsten Vertreter des ersten Ska Revivals.

08.06.2014 - GEDUDEL

Sendung 2.446

Max Reger (* 19. März 1873 in Brand/Opf.; † 11. Mai 1916 in Leipzig; eigentlich Johann Baptist Joseph Maximilian Reger) war ein deutscher Komponist, Organist, Pianist und Dirigent. Berühmtheit erlangte Reger vor allem durch seine Kompositionen für die Orgel. Bereits in seiner Wiesbadener Zeit hatte er, obwohl selbst „katholisch bis in die Fingerspitzen“, eine besondere Affinität für protestantische Choräle entwickelt, die ihn mit seinem großen Vorbild Johann Sebastian Bach verband. Reger entdeckte die alten barocken Gattungen Choralvorspiel, Fantasie und Fuge sowie Passacaglia wieder und entwickelte sie weiter.

Michael Friedrich Wilhelm „Mike“ Krüger (* 14. Dezember 1951 in Ulm) ist ein deutscher Komiker, Schauspieler, Kabarettist und Sänger.

„Easy Rider“ ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 1969, der als Kultfilm und Road Movie das Lebensgefühl der späten 1960er Jahre beschreibt. Am 8. Mai 1969 war Easy Rider der offizielle Beitrag der Vereinigten Staaten zum Filmfestival von Cannes. Die Erstaufführung fand am 14. Juli 1969 in den Vereinigten Staaten statt und am 19. Dezember 1969 kam der Film in die Kinos der Bundesrepublik Deutschland.

„Komm, lieber Mai, und mache“ ist ein deutschsprachiges Lied von Christian Adolph Overbeck (Text) und Wolfgang Amadeus Mozart (Musik). Es zählt neben Franz Schuberts „Am Brunnen vor dem Tore“ und Johannes Brahms’ „Guten Abend, gut’ Nacht“ zu den seltenen Beispielen von Kunstliedern, die durch ihre breite Rezeption zu echten Volksliedern wurden.

Zarah Leander (* 15. März 1907 in Karlstad, Schweden; † 23. Juni 1981 in Stockholm, Schweden; bürgerlicher Name Sara Stina Hedberg) war eine schwedische Schauspielerin und Sängerin.

„Oh Happy Day“ (deutsch: O schöner Tag) ist der Titel eines von den Edwin Hawkins Singers 1969 veröffentlichten Gospel-Songs, der die internationalen Hitparaden gelangte und die Gospelmusik einem größeren Publikum erschloss. Der Gospel (von Englisch: good spell = Evangelium, Gute Nachricht) ist nach deutschem Sprachgebrauch jene christliche afroamerikanische Stilrichtung, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts aus dem Negro Spiritual sowie Elementen des Blues und Jazz entwickelt hat. Als den oder das Gospel bezeichnet man im Deutschen ein dieser Musikrichtung zugehöriges Werk.

01.06.2014 - BRAUCH

Sendung 2.445

Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy (* 3. Februar 1809 in Hamburg; † 4. November 1847 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik, weltweit erster Dirigent in heutiger Funktion und Gestalt, Gründer der ersten Musikhochschule in Deutschland und „Apostel“ der Werke Händels und Johann Sebastian Bachs.

„I Got Rhythm“ ist der Titel des bekanntesten Librettos aus dem von George Gershwin (Musik) und Bruder Ira Gershwin (Text) verfassten Musical Girl Crazy, das im Jahr 1930 Premiere hatte. Durch viele erfolgreiche Coverversionen entwickelte sich der Titel zum Jazzstandard. Ira Gershwin (eigentlich Israel Gershowitz; * 6. Dezember 1896 in New York City; † 17. August 1983 in Beverly Hills) war ein US-amerikanischer Liedtexter und Librettist.

Brigitte Mira (* 20. April 1910 in Hamburg; † 8. März 2005 in Berlin) war Volksschauspielerin, Kabarettistin und Chanson-Sängerin und bekannt als Berliner Original aus Fernsehserien wie „Drei Damen vom Grill“.

„2001: Odyssee im Weltraum“ (Originaltitel: 2001: A Space Odyssey) ist ein Science-Fiction-Film aus dem Jahre 1968, der auf der Kurzgeschichte „The Sentinel“ von Arthur C. Clarke basiert und ursprünglich „Journey Beyond the Stars“ heißen sollte. Er entstand unter der Regie von Stanley Kubrick in England. Dieser entwickelte in Zusammenarbeit mit Clarke auch das Drehbuch. Aus der Zusammenarbeit entstand auch Clarkes Roman 2001. Clarke selbst beschreibt, dass die Arbeit an beiden Werken (Drehbuch und Roman) miteinander verzahnt war und Änderungen bei einem oft in das andere einflossen, und meint, dies sei ein „stimulierender, aber ziemlich teurer Weg“ gewesen, „einen Roman zu schreiben“. Der Roman weicht in Details vom Film ab und ist deutlich ausführlicher. Clarke bezog sich bei Abweichungen in weiteren Teilen der Reihe auf den Film. Das renommierte American Film Institute wählte 2001 auf Platz eins der besten Science-Fiction-Filme aller Zeiten.

Die Metropolregion Chicago (auch Chicagoland genannt) ist mit rund 9,6 Millionen Einwohnern (2010) unter den 30 größten Metropolregionen der Welt. Sie erstreckt sich über mehrere Countys in den Bundesstaaten Illinois, Indiana und Wisconsin.

Catharina „Nina“ Hagen (* 11. März 1955 in Berlin) ist eine deutsche Sängerin, Schauspielerin und Songwriterin. Sie gilt als die deutsche Godmother of Punk. 

25.05.2014 - FRACHT

Sendung 2.444

„Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“, kurz Mahagonny genannt, ist eine Oper in drei Akten (die Akteinteilung fehlt in den meisten späteren Textausgaben). Die Musik stammt von Kurt Weill, das Libretto von Bertolt Brecht. Die Oper wurde am 9. März 1930 in Leipzig unter der Regie von Walther Brügmann uraufgeführt. Die Oper hat eine Spieldauer von etwa 2 1/2 Stunden. Die Handlung spielt in Mahagonny, einer fiktiven Stadt in Nordamerika in der Gegenwart.

"Im weißen Rößl" ist ein Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky. Als Vorlage diente ein gleichnamiges Alt-Berliner Lustspiel von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg, die es 1896 während eines Aufenthaltes in dem seit 1878 bestehenden fraglichen Hotel in Sankt Wolfgang am Wolfgangsee (Österreich) geschrieben hatten.

„Karussell“ ist eine deutsch singende Rockband aus Leipzig. Sie zählt neben Karat, City, Puhdys und electra zu den bedeutendsten und populärsten Gruppen der DDR. Am bekanntesten ist die Band mit ihren Titeln „Wer die Rose ehrt“, „Ehrlich will ich bleiben“, „Autostop“ und vor allem mit „Als ich fortging“ geworden – der auch heute noch von einigen Radiostationen gespielt wird und zu den populärsten Hits aus der DDR-Zeit gezählt wird.

Céline Marie Claudette Dion, CC, OQ (* 30. März 1968 in Charlemagne, Québec) ist eine kanadische Sängerin. Mit über 230 Millionen verkauften Tonträgern ist sie eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt. Céline Dion ist für den Einsatz der Gesangstechnik Belting bekannt.

„Ben Hur“ ist ein US-amerikanischer Spielfilm von William Wyler aus dem Jahr 1959. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Lew Wallace. Charlton Heston spielt die Titelrolle des israelitischen Prinzen Judah Ben-Hur, dessen Konflikt mit seinem ehemaligen Freund Messala (Stephen Boyd) tragische Folgen hat. Der Monumentalfilm stellte zahlreiche Produktionsrekorde auf und wurde unter anderem mit elf Oscars ausgezeichnet. Diese Marke, die sich Ben Hur noch mit den Filmen „Titanic“ (1997) und „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ teilt, ist bis heute unübertroffen. „Ben Hur“ war zudem der erste Film, bei dem intensiv mit der Bluescreen-Technik gearbeitet wurde. Mit einem Budget von 15 Millionen Dollar zählt er – inflationsbereinigt – zu den aufwändigsten Produktionen der Filmgeschichte. Der Film wurde am 18. November 1959 in New York City uraufgeführt.

„ZZ Top“ ist eine US-amerikanische Bluesrock-Band, die 1969 in Houston, Texas gegründet wurde. „ZZ Top“ hatten mit ihrer Mischung aus Texas Blues, Bluesrock, Boogie und Hard Rock vor allem in den 1980er-Jahren großen Erfolg und füllten auf ausgedehnten Tourneen Konzerthallen und Stadien. Die Mitglieder der Band sind Billy Gibbons, Dusty Hill und Frank Beard. Die Gruppe erweiterte ihr Instrumentarium (Gitarre, Bass und Schlagzeug) in den 1980er Jahren mit dem Synthesizer. Seit Ende der 1970er Jahre tragen Gibbons und Hill die zum Markenzeichen der Gruppe gewordenen langen Vollbärte, treten in langen Trenchcoats auf und tragen stark getönte Sonnenbrillen und Stetsons.

18.05.2014 - PROZENT

Sendung 2.443

Paul Robert Potts (* 13. Oktober 1970 in Bristol) ist ein britischer Tenor. International bekannt wurde er durch seine Auftritte in der britischen Castingshow Britain’s Got Talent im Jahr 2007. In Deutschland verkaufte er 3,5 Millionen Platten.

Karl Gerhart „Gert“ Fröbe (* 25. Februar 1913 in Oberplanitz (heute Zwickau-Planitz); † 5. September 1988 in München) war ein deutscher Schauspieler. Fröbe gilt als einer der bedeutendsten deutschen Charakterdarsteller des 20. Jahrhunderts. Er wirkte auch in vielen internationalen Produktionen mit. Berühmtheit erlangte der Schauspieler in der Rolle des Kindermörders in dem Krimiklassiker „Es geschah am hellichten Tag“ von 1958 und als Schurke Auric Goldfinger in dem gleichnamigen James-Bond-Film „Goldfinger“ von 1964.

Johnny Cash, eigentlich J. R. Cash, (* 26. Februar 1932 in Kingsland, Arkansas; † 12. September 2003 in Nashville, Tennessee) war einer der einflussreichsten US-amerikanischen Country-Sänger und -Songschreiber. Cash war bekannt für seine markante Bassbariton-Stimme und den sogenannten „Boom-Chicka-Boom“-Sound seiner Begleitband Tennessee Three sowie seine kritischen und unkonventionellen Texte. Sein musikalisches Spektrum reichte von den 1950er Jahren mit Country, Gospel, Rockabilly, Blues, Folk und Pop bis hin zum Alternative Country Anfang des 21. Jahrhunderts. Legendär sind seine Konzerte in den Gefängnissen Folsom und San Quentin Ende der 1960er Jahre. Johnny Cash, der den Beinamen „Man in Black“ trug, hat etwa 500 Songs geschrieben, mehr als 50 Millionen Tonträger verkauft und wurde mit 13 Grammy Awards ausgezeichnet.

Der Walzer ist ein Paartanz im 3/4-Takt, der um 1770 im österreichisch-süddeutschen Raum aus dem Ländler entstanden ist. Der Name wurde aus dem Mittelhochdeutschen von der Tanzfigur „walzen“ bzw. dem Wort „walzen“, was „drehen“ bedeutet, abgeleitet. Die Bezeichnung gilt auch für die Musik des Tanzes. Der Walzer wird in geschlossener Haltung in schnellen Drehungen und mit einem festen Schrittmuster getanzt.

Leonard Cohen (*21. September 1934 in Montreal) ist ein kanadischer Schriftsteller, Komponist und Sänger. Cohen wurde 1934 in eine jüdische Mittelschichts-Familie geboren, die in Westmount, einem Vorort von Montreal, lebte. Sein Vater, ein Ingenieur, besaß eine Textilfirma. Er starb, als Leonard neun Jahre alt war. Im Alter von 13 Jahren erlernte er das Gitarrenspiel (um ein Mädchen zu beeindrucken), und wenig später hatte er kleinere Auftritte in Cafés. Mit 17 Jahren spielte er, bereits Student an der McGill University, in einer dreiköpfigen Country-Folk-Band namens Buckskin Boys.

„Der Pate“ (Originaltitel: The Godfather) ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Francis Ford Coppola, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Mario Puzo, der gemeinsam mit Coppola auch das Drehbuch verfasste. Der Spielfilm mit Marlon Brando und Al Pacino in den Hauptrollen war für insgesamt elf Oscars nominiert, von denen er drei gewann. Der Pate war an den Kinokassen ein herausragender Erfolg und zählt nach allgemeinem Tenor zu den künstlerisch bedeutendsten Werken der Filmgeschichte. Die Fortsetzungen“ Der Pate – Teil II“ und „Der Pate – Teil III“ erzählen die Geschichte weiter und thematisieren in Rückblenden auch die Vorgeschichte der Corleones.

11.05.2014 - SCHACHT

Sendung 2.442

Johann Sebastian Bach (* 21. Märzjul./ 31. März 1685greg. in Eisenach; † 28. Juli 1750 in Leipzig) war ein deutscher Komponist sowie Orgel- und Klaviervirtuose des Barock. Er gilt heute als einer der bekanntesten und bedeutendsten Musiker, vor allem für Berufsmusiker ist er oft der größte Komponist der Geschichte. Seine Werke beeinflussten nachfolgende Komponistengenerationen und inspirierten Musikschaffende zu zahllosen Bearbeitungen. Zu Lebzeiten wurde Bach als Virtuose, Organist und Orgelinspektor hoch geschätzt, allerdings waren seine Kompositionen nur einem relativ kleinen Kreis von Musikkennern bekannt. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gehören seine Werke weltweit zum festen Repertoire der klassischen Musik.

Chanson (frz. Lied) bezeichnet im deutschen Sprachraum ein im französischen Kulturkreis verwurzeltes, liedhaftes musikalisches Genre, das durch einen Sänger oder eine Sängerin sowie instrumentale Begleitung gekennzeichnet ist. Im 20. Jahrhundert avancierte das Chanson zur spezifisch französischen Variante der internationalen Populärmusik.

The Beach Boys sind eine der weltweit erfolgreichsten Rock-Bands der 1960er und frühen 1970er Jahre. Sie wurden 1961 von den Brüdern Brian, Dennis und Carl Wilson, ihrem Cousin Mike Love und dem Schulfreund Alan Jardine im kalifornischen Hawthorne gegründet. Bis Mitte der 1960er Jahre verbuchte die Band mit Surfmusik zahlreiche Charterfolge.

Petar Radenković (* 1. Oktober 1934 in Belgrad), genannt „Radi“, ist ein ehemaliger jugoslawisch-serbischer Torwart und war einer der ersten ausländischen Spieler in der deutschen Fußball-Bundesliga. Mit ihm erreichte der TSV 1860 München seine bisher größten Erfolge: 1964 DFB-Pokalsieger, 1965 Endspielteilnahme am Europapokal der Pokalsieger und 1966 Deutscher Meister. Nach dem Abstieg des TSV 1860 München aus der Bundesliga beendete Radenković 1970 nach 215 Bundesligaspielen seine Fußballkarriere.

Zucchero (* 25. September 1955 in Roncocesi (Reggio nell’Emilia), Emilia-Romagna als Adelmo Fornaciari) ist ein italienischer Singer-Songwriter, dessen Musik, die in englischer oder italienischer Sprache erscheint, von Gospel, Blues und Rockmusik inspiriert ist, und dessen Bandbreite von Balladen bis hin zu mehr Boogie-ähnlichen Stücken reicht. Sein bekanntester Song dürfte „Senza una donna“ sein, zusammen mit Paul Young gesungen (1991). Seinen Künstlernamen (zucchero, italienisch für Zucker) gab er sich aufgrund einer Kindheitserinnerung: Eine Lehrerin der Grundschule sagte ihm, er sei süß wie Zucker, und nannte ihn „marmellata e zucchero“ (Marmelade und Zucker).

Theo Lingen (* 10. Juni 1903 in Hannover; † 10. November 1978 in Wien; eigentlich Franz Theodor Schmitz) war ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Buchautor. Er war seit 1928 mit der Sängerin Marianne Zoff verheiratet, der ersten Frau Bertolt Brechts.

„Frühstück bei Tiffany“ (Originaltitel Breakfast at Tiffany’s) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1961 mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Truman Capote. Regie führte der Komödien-Spezialist Blake Edwards.

04.05.2014 - FLAGGE

Sendung 2.441

Flamenco ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Liedern und Tänzen aus Andalusien. Er gilt als traditionelle spanische Musik, geht jedoch auf Einflüsse unterschiedlicher Kulturen zurück. Die musikalische Praxis besteht aus Gesang (cante), Instrumentalspiel (toque), insbesondere dem Spiel der Gitarre (guitarra flamenca) und Tanz (baile). Charakteristisch für die Musik des Flamenco sind seine metrischen Grundmuster (compás) sowie die häufige Verwendung modaler Wendungen in Melodik und Harmonik. Seit 2010 gehört der Flamenco zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit.

Louis Hector Berlioz (* 11. Dezember 1803 in La Côte-Saint-André, Département Isère; † 8. März 1869 in Paris) war ein französischer Komponist und Musikkritiker.

Kanada (englisch und französisch Canada) ist ein Staat in Nordamerika, der zwischen dem Atlantik im Osten und dem Pazifik im Westen liegt und nordwärts bis zum Arktischen Ozean reicht. Die einzige Landgrenze ist jene zu den USA im Süden und im Nordwesten. Gemessen an der Fläche ist Kanada der zweitgrößte Staat der Erde, doch nur im Süden existieren städtische Ballungsräume.

Brüder Grimm nannten sich die Sprachwissenschaftler und Volkskundler Jacob Grimm (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) bei gemeinsamen Veröffentlichungen, wie zum Beispiel der ihrer weltberühmten Kinder- und Hausmärchen. Die Brüder gelten gemeinsam mit Karl Lachmann und Georg Friedrich Benecke als „Gründungsväter“ der Germanistik. Unter der ebenfalls verbreiteten (falschen) Bezeichnung Gebrüder Grimm haben sie selbst nie publiziert.

Georges Moustaki (eigentlich Giuseppe Mustacchi; * 3. Mai 1934 in Alexandria, Ägypten; † 23. Mai 2013 in Nizza, Frankreich) war ein französischer Sänger, Komponist und Lyriker.

Kraftwerk ist eine deutsche Band aus Düsseldorf, die 1970 von Ralf Hütter und Florian Schneider gegründet wurde.
Kraftwerk ist vor allem durch die Pionierarbeit auf dem Gebiet des Elektropop bekannt geworden. Musikstücke von Kraftwerk beeinflussten zahlreiche Musikstile wie Synth-Pop, Electro-Funk oder Detroit Techno. Die New York Times bezeichnete Kraftwerk 1997 als die „Beatles der elektronischen Tanzmusik“.

27.04.2014 - MARSCH

Sendung 2.440

Die Rumba ist ein Paartanz kubanischer Herkunft, der etwa seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts in vielen Industrieländern zu den Gesellschafts- und Turniertänzen zählt. Rumba wurde vom World Dance Council zum Tanz des Jahres 2013 erklärt.

Die „Enigma-Variationen“ sind ein Orchesterwerk (op. 36) des britischen Komponisten Edward Elgar. Die 14 Variationen beschreiben Menschen aus Elgars Umfeld. Die „Enigma-Variationen“ entstanden 1898, als Elgar eine zufällige Melodie auf dem Klavier spielte, die seiner Frau Alice gefiel. Anfang 1899 schickte er die Partitur, die er ursprünglich „Variations on an Original Theme“ nannte (den jetzigen Namen „Enigma“ bekam das Stück erst später), dem Dirigenten Hans Richter. Hans Richter war es, der das Werk am 19. Juni in der St. James Hall in London aufführte. Die „Enigma-Variationen“ machten Elgar international bekannt.

Anny Ondra (eigentlich Anna Sophie Ondráková; * 15. Mai 1902 in Tarnów, Galizien, Österreich-Ungarn; † 28. Februar 1987 in Dierstorf-Heide (Samtgemeinde Hollenstedt)) war eine deutsch-tschechische Schauspielerin.

Hans Christian Andersen (* 2. April 1805 in Odense; † 4. August 1875 in Kopenhagen) ist der bekannteste Dichter und Schriftsteller Dänemarks. Berühmt wurde er durch seine zahlreichen Märchen.

AC/DC ist eine australische Hard-Rock-Band, die am 31. Dezember 1973 von den in Schottland geborenen Brüdern Angus und Malcolm Young gegründet wurde. Sie zählen zu den Pionieren des Hard Rock, die Band selbst bezeichnet ihre Musik jedoch stets als Rock ’n’ Roll.

Die „Puhdys“ sind eine 1969 gegründete deutsche Rockband. Sie zählt zu den bekanntesten Rockbands der DDR. Die aktuelle Besetzung besteht aus Dieter „Maschine“ Birr, Peter „Eingehängt“ Meyer, Dieter „Quaster“ Hertrampf, Peter „Bimbo“ Rasym und Klaus Scharfschwerdt.

20.04.2014 - REIGEN

Sendung 2.439

Das Stabat mater (nach dem Gedichtanfang Stabat mater dolorosa, lat. für ‚Es stand die Mutter schmerzerfüllt‘) ist ein mittelalterliches Gedicht, das die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den Gekreuzigten besingt. Die Verfasserschaft ist ungeklärt, das Gedicht wurde in der Vergangenheit unter anderem Papst Innozenz III. († 1216) sowie den Franziskanermönchen Iacopone da Todi († 1306) und Johannes Bonaventura († 1274) zugeschrieben.

Adriano Celentano (* 6. Januar 1938 in der Via Gluck 14 in Mailand, Italien) ist ein italienischer Sänger, Schauspieler und Fernsehmoderator. Er ist mit der italienischen Sängerin Claudia Mori verheiratet.

Astor Pantaleón Piazzolla (* 11. März 1921 in Mar del Plata; † 4. Juli 1992 in Buenos Aires) war ein argentinischer Bandoneon-Spieler und Komponist. Er gilt als Begründer des Tango Nuevo, einer Weiterentwicklung des traditionellen Tango Argentino.

Ingrid Caven (* 3. August 1938 als Ingrid Schmidt in Saarbrücken, mit bürgerlichem Namen heute: Ingrid Fassbinder) ist eine deutsche Chanson-Sängerin und Schauspielerin. 1967 wurde sie von Rainer Werner Fassbinder in einem Münchner Varieté bei einer Aufführung eines Stückes von Peer Raben im Saal entdeckt. Caven stand in zahlreichen seiner Filme vor der Kamera, wenn auch teilweise nur in Nebenrollen, einmal wirkte sie als Produktionsleiterin in Händler der vier Jahreszeiten mit. Die beiden waren von 1970 bis 1972 verheiratet.

Charles Edward Anderson „Chuck“ Berry (* 18. Oktober 1926 in St. Louis, Missouri) ist ein US-amerikanischer Sänger, Gitarrist, Komponist und ein Pionier des Rock ’n’ Roll. Berry wurde 1985 in die Blues Hall of Fame aufgenommen und war 1986 das erste Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame. Berrys Vorbilder waren Nat King Cole, Louis Jordan und Muddy Waters. Chuck Berry gilt als der Erfinder des Duckwalk. „Johnny B. Goode“ gilt als eines der ersten Rock-’n’-Roll-Stücke. Es wurde 1955 von Chuck Berry für Johnnie Johnson verfasst und 1958 zum ersten Mal veröffentlicht.

Die 9. Sinfonie in d-Moll op. 125 ist die letzte vollendete Sinfonie des Komponisten Ludwig van Beethoven. Als erstes Werk in Form einer Sinfoniekantate stellt sie eine Zäsur in der Musikgeschichte dar und beeinflusste folgende Generationen von Musikern. Heute ist sie weltweit eines der populärsten Werke der klassischen Musik. Der Freimaurer und Begründer der Paneuropa-Bewegung Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi schlug schon 1955 Beethovens Vertonung als neue Europäische Hymne vor. Seit 1972 ist die Melodie offizielle Hymne des Europarats.

13.04.2014 - FLADEN

Sendung 2.438

Peter Frankenfeld (* 31. Mai 1913 in Berlin-Kreuzberg als Willi Julius August Frankenfeldt; † 4. Januar 1979 in Hamburg) war ein Schauspieler, Sänger und Entertainer, der die deutsche Radio- und Fernsehunterhaltung nachhaltig prägte. Frankenfeld begann seine Karriere an Berliner Varietés und wurde in den 1950er Jahren durch das Radio in ganz Deutschland bekannt. Er schuf mit „1:0 für Sie“ die erste Spielshow im deutschen Fernsehen, der weitere folgten. In den 1960er Jahren sorgte er mit „Vergißmeinnicht“ für die erfolgreichste Show des gerade erst gegründeten ZDF und hatte damit wesentlichen Anteil am Aufstieg dieser Sendeanstalt. Dennoch wurde die Sendereihe 1970 eingestellt, so dass er sich einige Zeit mit Gastauftritten begnügen musste, bis er die Musikrevue „Musik ist Trumpf“ bekam, die er bis zu seinem Lebensende mit großem Erfolg präsentierte. Während der gesamten Fernsehzeit blieb er auch dem Hörfunk treu und ging häufig auf Tournee.

Antonio Salieri, in Österreich zeitlebens auch Anton Salieri (* 18. August 1750 in Legnago, Venetien, Österreich, heute Italien; † 7. Mai 1825 in Wien), war ein italienisch-österreichischer Komponist der Klassik, Kapellmeister und Musikpädagoge.

Dean Martin, bürgerlich Dino Paul Crocetti (* 7. Juni 1917 in Steubenville, Ohio; † 25. Dezember 1995 in Beverly Hills, Kalifornien), war ein US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Entertainer.

Depeche Mode ist eine englische Synthie-Band, die 1980 in Basildon in der Nöhe von London gegründet wurde. Der Name ist einem französischen Modemagazin namens "Dépêche Mode" entliehen. Depeche Mode gilt mit weltweit über 100 Millionen verkauften Tontrögern als eine der erfolg- und einflussreichsten Bands der letzten 25 Jahre.

„Das Wandern ist des Müllers Lust“ ist die erste Zeile eines Gedichtes des deutschen Dichters Wilhelm Müller, das er 1821 unter dem Titel „Wanderschaft“ als Teil der Gedichtsammlung „Die schöne Müllerin“ in dem Sammelwerk „Sieben und siebzig Gedichte“ aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten veröffentlichte. Das Gedicht wurde zuerst 1823 von Franz Schubert unter dem Titel „Das Wandern“ als Teil des Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ vertont. In der Folgezeit vertonten verschiedene Komponisten das Gedicht, unter ihnen Heinrich Marschner und Karl Hellmuth Dammas. Im Jahr 1844 komponierte Carl Friedrich Zöllner in Oldisleben einen vierstimmigen Chorsatz für Männerchöre, in dieser Fassung wurde das Lied zu einem der bekanntesten deutschsprachigen Volkslieder.

Herbert von Karajan (* 5. April 1908 in Salzburg; † 16. Juli 1989 in Anif, Salzburg; geboren als Heribert Ritter von Karajan, in Österreich amtlich Heribert Karajan) war ein österreichischer Dirigent. Als dieser zählt er zu den bekanntesten und bedeutendsten des 20. Jahrhunderts. Karajan arbeitete mit vielen angesehenen Symphonieorchestern, wirkte an bedeutenden Opernhäusern und veröffentlichte zahlreiche Einspielungen klassischer Musik. Er arrangierte auch die Hymne der Europäischen Union.

06.04.2014 - HETÄRE

Sendung 2.437

Friedrich Hollaender (* 18. Oktober 1896 in London; † 18. Januar 1976 in München), auch als Frederick Hollander bekannt, war ein deutsch-britischer Komponist.

Hape Kerkeling (* 9. Dezember 1964 in Recklinghausen; eigentlich Hans-Peter Wilhelm Kerkeling) ist ein deutscher Komiker, Autor, Moderator, Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher.

Rocco Granata (* 16. August 1938 in Figline Vegliaturo, Kalabrien, Italien) ist ein italienisch-stämmiger Unterhaltungskünstler und Schlagersänger. Sein Name ist kein Künstler-, sondern sein tatsächlicher Geburtsname.

„Das Land des Lächelns“ ist eine romantische Operette in drei Akten von Franz Lehár. Der Text stammt von Ludwig Herzer und Fritz Löhner-Beda nach einer Vorlage von Victor Léon. Zunächst hieß das Bühnenstück „Die gelbe Jacke“. Das Stück spielt in Wien und Peking im Jahre 1912. Die Uraufführung des Stückes in seiner ersten Fassung unter dem Titel „Die gelbe Jacke“ fand am 9. Februar 1923 in Wien statt; unter dem Titel „Land des Lächelns“ wurde es erstmals am 10. Oktober 1929 im Berliner Metropol-Theater aufgeführt.

Das Waldhorn oder einfach Horn, auch Corno genannt, ist ein Blechblasinstrument mit enger konischer Mensur, das im Orchester seit dem 18. Jahrhundert einen festen Platz hat. Im Unterschied zu den meisten anderen Blechblasinstrumenten ist beim Waldhorn der 1. Naturton (Grundton) wegen des ungünstigen Verhältnisses zwischen enger Mensur und großer Rohrlänge nur sehr schwer hervorzubringen, so dass er von der Instrumentationslehre nicht zum verwendbaren Tonvorrat gerechnet wird.

Marvin Gaye (eigentlich Marvin Pentz Gay; * 2. April 1939 in Washington, D.C.; † 1. April 1984 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Soul- und R&B-Sänger der 1960er, 1970er und frühen 1980er Jahre.

30.03.2014 - OBACHT

Sendung 2.436

Die Oper „Eugen Onegin“ wurde um 1878 von Pjotr Iljitsch Tschaikowski geschrieben. Sie basiert auf dem gleichnamigen Versroman „Eugen Onegin“ von Alexander Puschkin. Tschaikowski wählte für seine Oper den Untertitel „Lyrische Szenen“ (лирические сцены).

Carla Bruni (* 23. Dezember 1967 in Turin; geborene Carla Gilberta Bruni Tedeschi, seit ihrer Heirat benutzt sie den Namen Carla Bruni Sarkozy) ist eine Musikerin und ein ehemaliges Model. Sie ist gebürtige Italienerin, nahm aber 2008 die französische Staatsbürgerschaft an, und ist seit dem 2. Februar 2008 mit dem ehemaligen französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy verheiratet. Bekannt wurde Bruni zunächst als eines der bestbezahlten Models der 1990er Jahre. Nach Beendigung ihrer Modelkarriere stieg sie ins Musikgeschäft ein und veröffentlichte 2002 das französischsprachige Album „Quelqu’un m’a dit“, das insbesondere in Frankreich und der Schweiz großen Erfolg hatte. Charakteristisch ist ihre sehr leise, etwas rauchig und teilweise auch brüchig klingende Stimme.

Die Musik der brasilianischen Nationalhymne „Hino Nacional Brasileiro“ wurde 1822 von Francisco Manuel da Silva (1795–1865) anlässlich der Unabhängigkeit Brasiliens von Portugal komponiert. Obwohl das Stück während des Brasilianischen Kaiserreichs (1822–1889) niemals den Status einer offiziellen Nationalhymne hatte, wurde es sehr populär und meist ohne Text gespielt. Nach der Ausrufung der Republik 1889 gewann 1909 der noch heute gültige Text von Joaquim Osório Duque Estrada (1870–1927) in einem nationalen Wettbewerb und wurde 1922 zur offiziellen Hymne des Landes erklärt.

Margot Hielscher (* 29. September 1919 in Berlin) ist eine deutsche Schlagersängerin, Schauspielerin und Kostümbildnerin. Ihren Karrierehöhepunkte hatte Margot Hielscher erst nach dem Krieg, seit sie als Sängerin vor begeisterten GIs auftrat. In dem Film „Hallo Fräulein“ (1949), zu dem sie das Co-Drehbuch beisteuerte, fanden sich teilweise ihre Erlebnisse der unmittelbaren Nachkriegszeit wieder.

„In einem kühlen Grunde“ ist ein Gedicht von Joseph von Eichendorff, das auch unter dem Titel „Das zerbrochene Ringlein“ zu finden ist. 1807/08 schrieb von Eichendorff in seinen Tagebüchern über die unerfüllte Liebe zu Käthchen Förster, Tochter eines Rohrbacher Küfermeisters, an die ein Gedenkstein am Philosophenweg in Heidelberg erinnert. Dieser Treuebruch inspirierte Eichendorff wahrscheinlich zu dem Gedicht. 1813 veröffentlichte Justinus Kerner unter dem Pseudonym „Florens“ das Gedicht unter dem Titel Lied im Deutschen Dichterwald. 1814 vertonte Friedrich Glück das Gedicht, das in der heutigen Musikliteratur unter dem Titel Die Klage zu finden ist und unter anderem von Heino, den Comedian Harmonists und Max Raabe interpretiert wurde.

Sting (* 2. Oktober 1951 in Wallsend, Newcastle upon Tyne, England, als Gordon Matthew Thomas Sumner) ist ein britischer Rock-Musiker. 1977 bildeten Sting, Stewart Copeland und Andy Summers in London die Rock-Pop-Band „The Police“. Die Gruppe schaffte es ab 1978 mit mehreren Alben an die Spitzen der Hitparade und gewann in den frühen 1980er-Jahren sechs Grammys.

23.03.2014 - GLOCKE

Sendung 2.435

Niccolò (oder Nicolò) Paganini (* 27. Oktober 1782 in Genua; † 27. Mai 1840 in Nizza) war ein italienischer Geiger, Gitarrist und Komponist. Zu seiner Zeit war er der führende und berühmteste Geigenvirtuose. Sein äußeres Erscheinungsbild und seine brillante Spieltechnik machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einer Legende.

Ute Gertrud Lemper (* 4. Juli 1963 in Münster) ist eine deutsche Musicaldarstellerin, Chansonsängerin und Schauspielerin. Außerdem ist sie Interpretin von Kurt-Weill-Werken. Lempers Interesse gilt dabei besonders Komponisten und Autoren der Zwischenkriegszeit sowie der Kriegsjahre, insbesondere aus dem Cabaret.

Das Violoncello ist ein aus verschiedenen Holzarten gefertigtes Streichinstrument aus der Viola-da-braccio-Familie. Die deutsche Bezeichnung war früher auch Bassgeige oder kleine Bassgeige. Das Violoncello wird vom Violoncellisten mit einem Bogen gestrichen. Im Gegensatz zur Violine und Viola wird das Instrument (mit dem Hals nach oben) aufrecht zwischen den Beinen gehalten und steht heute meist mit einem ausziehbaren Stachel, auch Perno genannt, aus Metall, Holz oder neuerdings kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff auf dem Boden.

Regine Dobberschütz (* 12. Februar 1956 in Leipzig) ist eine deutsche Sängerin in den Genres Blues, Jazz und Soul. Ihre größten Erfolge feierte sie in der DDR, wo sie mit Musikern und Sängern wie Hugo Laartz, Klaus Nowodworski, Wolfgang Fiedler, Hansi Klemm, Günther Fischer und Stefan Diestelmann zusammenarbeitete und zu den eigenwilligsten Vokalsolisten gehörte. Heute leitet sie gemeinsam mit Eugen Hahn den Jazzkeller Frankfurt.

Margot Eskens (* 12. August 1939 in Düren, anderen Angaben zufolge bereits am 12. August 1936) ist eine deutsche Schlagersängerin, die hauptsächlich in den 1950er und 1960er Jahren Erfolge feierte. Die gelernte Zahnarzthelferin nahm 1954 als Sängerin an einem Polydor-Nachwuchswettbewerb teil, den sie mit dem Titel „Moulin Rouge“ gewann. Bereits im Oktober 1955 wurde sie mit der Aufnahme „Ich möchte heut ausgehn“ in der deutschen Schlagerparade erstmals notiert und kam bis auf den dritten Platz. In den Jahren 1956 und 1957 konnte sie mit den beiden Nummer-1-Titeln „Tiritomba“, der sich über 800.000 mal verkaufte, und „Cindy oh Cindy“ ihre größten Erfolge feiern.

Fleetwood Mac ist eine britisch-US-amerikanische Rockband. 1967 gründeten der Gitarrist Peter Green, der Schlagzeuger Mick Fleetwood – beide ehemalige Mitglieder von John Mayalls Bluesbreakers – und der Bass-Gitarrist Bob Brunning die Band Peter Green's Fleetwood Mac.

16.03.2014 - DORNEN

Sendung 2.434

„Fidelio“ ist die einzige Oper von Ludwig van Beethoven in zwei – bzw. in der Urfassung unter dem Titel „Leonore“ drei – Akten. Das Libretto schrieben Joseph Ferdinand von Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke; als Vorlage diente ihnen die Oper „Léonore ou L'amour conjugal“ (1798; Libretto: Jean Nicolas Bouilly, Musik: Pierre Gaveaux). Die Uraufführung der ersten Fassung des „Fidelio“ fand am 20. November 1805 am Theater an der Wien statt, jene der zweiten Fassung ebenda am 29. März 1806, die der endgültigen Fassung am 23. Mai 1814 im Wiener Kärntnertortheater.

Lou van Burg (* 25. August 1917 in Den Haag, Niederlande; † 26. April 1986 in München; bürgerlich Loetje van Weerdenburg; Spitznamen „Mister Wunnebar“ und „Onkel Lou“) war ein niederländisch-deutscher Showmaster und Entertainer.  Lou van Burg begann seine Entertainerlaufbahn in den 1950er Jahren als Sänger und Tänzer in diversen Pariser Nachtclubs. Sein bekanntester Schlagertitel erschien 1954 mit „Nicolo, Nicolo, Nicolino“. Er entwickelte sich zu einem der bekanntesten Conférenciers und Showmaster im deutschsprachigen Raum.

New York (offiziell The City of New York) ist eine Weltstadt an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Die Stadt liegt im Bundesstaat New York und ist mit mehr als acht Millionen Einwohnern die größte Stadt der USA. Um sie vom gleichnamigen Bundesstaat zu unterscheiden, wird sie auch „NYC“ genannt. Der Spitzname der Stadt ist „Big Apple“.

Ernie und Bert (im Original: Bert and Ernie) zählen zu den populärsten Figuren der Sesamstraße. Beide wohnen zusammen und sind ein Freundespaar, wie es unterschiedlicher nicht sein könnte. Die Namen der beiden Figuren stammen angeblich von zwei Figuren aus dem Film „Ist das Leben nicht schön?“. Jim Henson bestritt jedoch offiziell einen Zusammenhang, da er den Film zum Zeitpunkt der Kreation der beiden Figuren nicht gekannt habe. Ernie (Geburtstag 28. Januar) stellt den spitzbübischen Teil dar, voll kindlicher Naivität und Unbefangenheit. Er hat ein unbeschwertes Gemüt und macht Bert mit seinen nahezu anarchistischen Ideen und Einfällen oft das Leben schwer. Sein von den Kindern geliebtes Erkennungszeichen ist sein kehliges Kichern. Ernie ist bekannt für sein Quietscheentchen, außerdem macht er gerne laute und nervige Dinge, wie Schlagzeug- oder Klavierspielen. Zudem mag er Luftballons und wie viele andere amerikanische Kinder spielt er gerne Schlagball. Ernie hat eine Cousine, Ernestine.

"Der Zigeunerbaron" ist eine Operette in drei Akten von Johann Strauß. Das Libretto stammt von Ignaz Schnitzer und basiert auf einer Novelle von Maurus Jókai, d.i. Mór Jókai. Die Uraufführung fand am 24. Oktober 1885 im Theater an der Wien in Wien statt.

„Blondie“ ist eine New-Wave-Band, die 1974 von Deborah Harry und Chris Stein in New York gegründet wurde. Harry war zuvor die Sängerin der Folk-Band Wind in the Willows, Chris Stein Gitarrist der Stilettos.

09.03.2014 - DAMPFER

Sendung 2.433

Antonín Dvořák (* 8. September 1841 in Nelahozeves, Mühlhausen an der Moldau; † 1. Mai 1904 in Prag) war ein tschechischer Komponist. In den Jahren 1874 bis 1877 wurde ihm jährlich ein staatliches Stipendium verliehen. Mitglied der begutachtenden Kommission war Eduard Hanslick, später auch Johannes Brahms.

Der oder die Samba ist ein paarweise getanzter Gesellschafts- und Turniertanz im 2/4-Takt. Ursprünglich war Samba ein Sammelname für viele Tanzformen, die im 19. Jahrhundert von afrikanischen Sklaven aus dem Kongo, dem westlichen Sudan und Angola in ihre neue Heimat Brasilien eingeführt wurden. Der Rhythmus der getrommelten batuques gilt als Ursprung der Sambamusik, der samba de roda gilt als Ursprung des heutigen brasilianischen Samba.

Marilyn Monroe (* 1. Juni 1926 in Los Angeles, Kalifornien; † 5. August 1962 in Brentwood, Los Angeles; geboren als Norma Jeane Mortenson, kirchlich registrierter Taufname: Norma Jeane Baker) war eine US-amerikanische Filmschauspielerin, Fotomodell, Sängerin und Filmproduzentin. In den 1950er Jahren wurde sie zum Weltstar und zählt seither zu den archetypischen Sexsymbolen des 20. Jahrhunderts.

Paolo Conte (* 6. Januar 1937 in Asti) ist ein italienischer Liedermacher, Chansonsänger, Jazzmusiker und Komponist. Der Rechtsanwalt hatte außerdem bereits Ausstellungen mit seiner Druckgrafik und Malerei.

Die Piccoloflöte (auch: das Piccolo) ist eine kleinere Bauform der Querflöte. Sie ist eine Oktave höher gestimmt und ist das höchste klassische Holzblasinstrument. Das Piccolo ist ca. 32 cm lang, etwa halb so groß wie die Querflöte und hat einen Durchmesser von 1 cm. Das Piccolo kann aus Holz oder Metall sein, manchmal finden sich auch Piccolos aus Kunststoff. Die Klappen sind meist aus Neusilber gefertigt und werden versilbert oder auch vernickelt.

Die Spider Murphy Gang ist eine Band aus München, deren größter Hit 1981 im Zuge der Neuen Deutschen Welle der Titel Skandal im Sperrbezirk war. Die Band ist jedoch keine typische NDW-Band, sondern prägte überwiegend durch Rock-’n’-Roll-Musik mit Texten in bayerischer Mundart eine eigenständige Stilrichtung und tritt bis heute als Live-Band auf.

02.03.2014 - MATRONE

Sendung 2.432

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (* 24. Januar 1776 in Königsberg; † 25. Juni 1822 in Berlin; Vorname eigentlich Ernst Theodor Wilhelm, 1805 umbenannt in Anlehnung an den von ihm bewunderten Wolfgang Amadeus Mozart) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik. Außerdem wirkte er als Jurist, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist.

„Der Zauberer von Oz“ (Original: The Wizard of Oz), im deutschsprachigen Raum auch bekannt unter dem Alternativtitel „Das zauberhafte Land“, ist ein US-amerikanischer Musicalfilm aus dem Jahr 1939 mit Judy Garland in der Hauptrolle. Er ist als einer der großen bunten amerikanischen Farbfilme in Dreistreifen-Technicolor berühmt geworden und zählt in den USA bis heute zu den bekanntesten Filmen überhaupt. Als Vorlage diente das Kinderbuch „Der Zauberer von Oz“ von L. Frank Baum.

„Winterreise“ ist ein Liederzyklus, bestehend aus 24 Liedern für Singstimme und Klavier, den Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem Tod, vollendete. Der vollständige Titel des Liederzyklus lautet: Winterreise. Ein Cyclus von Liedern von Wilhelm Müller. Für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte komponiert von Franz Schubert. Op. 89. Erste Abtheilung (Lied I–XII). Februar 1827. Zweite Abtheilung (Lied XIII–XXIV). October 1827.

Der Hindi-Film wird in Mumbai (dem früheren Bombay) produziert. Neben dem Tamilischen Film und dem Telugu-Film entstehen in dieser Sprache die meisten Filme in der indischen Filmindustrie. Als Synonym für die Hindi-Filmindustrie ist der umgangssprachliche Begriff Bollywood weit verbreitet. Dieser Begriff entstand in den 1970er Jahren und bezog sich ausschließlich auf Hindi-Unterhaltungsfilme, die wohl auf Grund ihres kommerziellen Charakters von einem indischen Filmkritiker in Anlehnung an die Filmstudios von Hollywood in Kalifornien (USA) so betitelt wurden. Die Wortkreuzung Bollywood enthält daher die Bestandteile Bombay und Hollywood. Der Begriff Bollywood trifft bei indischen Bürgern und Filmschaffenden auf Kritik, weil sie ihre Studios nicht gerne mit den westlichen Filmstudios von Hollywood verglichen haben wollen.

Gitte Hænning-Johansson (* 29. Juni 1946 in Aarhus) ist eine dänische Sängerin. Mit ihrem Hit „Ich will ’nen Cowboy als Mann“ wurde sie 1963 zu einer der beliebtesten Interpretinnen des deutschsprachigen Schlagers. Seit den 1980er Jahren tritt sie mit anspruchsvollen Texten des Librettisten Michael Kunze als gereifte Popsängerin in Erscheinung. Ihr Repertoire umfasst außerdem Blues, Jazz, Musical und dänische Volkslieder.

"The Beatles" waren die bekannteste englische Band der Beatmusik. Die Band formierte sich in Liverpool. Die Gruppe gilt mit bisher ca. 1,3 Milliarden verkauften Tonträgern als die erfolgreichste und einflussreichste Band des 20. Jahrhunderts. Ihre Karriere begann 1962 und endete am 10. April 1970.


23.02.2014 - PASTOR

Sendung 2.431

Peggy March (* 8. März 1948 in Lansdale, Montgomery County (Pennsylvania), USA; bürgerlich Margaret Annemarie Batavio) ist eine US-amerikanische Schlagersängerin und ‑texterin. Als 17-Jährige kam sie nach Deutschland und siegte 1965 bei den Deutschen Schlager-Festspielen in Baden-Baden mit dem Song „Mit 17 hat man noch Träume“. Von da an war ihr auch der internationale Durchbruch gelungen. Sie sang Lieder in neun verschiedenen Sprachen und reiste auf Tourneen durch die ganze Welt, davon dreimal nach Japan. Immer wieder landeten ihre Titel in den diversen Musiksendungen im oberen Drittel.

Valencia ist eine Großstadt im östlichen Teil Spaniens. Die Hauptstadt der autonomen Region Valencia und der gleichnamigen Provinz liegt rund 320 km südöstlich der Landeshauptstadt Madrid an der Mündung des Turia zum Mittelmeer und ist mit ca. 850.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Landes. Im Großraum Valencia leben rund 1,8 Millionen Menschen.

Udo Jürgens (* 30. September 1934 in Klagenfurt, bürgerlich Udo Jürgen Bockelmann) ist ein Komponist und Sänger aus Österreich mit österreichischer und schweizer Staatsangehörigkeit und deutschen Wurzeln. Er ist einer der bedeutendsten Unterhaltungsmusiker des deutschen Sprachraums und stilmäßig zwischen Schlager, Chanson und Popmusik einzuordnen.

„Show Boat“ ist ein amerikanisches Musical in zwei Akten aus dem Jahr 1927. Die Musik stammt von Jerome David Kern, Buch und Liedtexte von Oscar Hammerstein. Dem Buch liegt der gleichnamige Roman von Edna Ferber aus dem Jahr 1926 zugrunde. Uraufgeführt wurde das Musical am 27. Dezember 1927 im Ziegfeld Theatre in New York. Aufgrund der klischeehaften Darstellung von Schwarzen, der Betonung der Rassentrennung sowie der Verwendung von Worten wie „Nigger“ in den Texten lösten die Inszenierungen stets Kontroversen, vor allem bei Schwarzen, aus. Das Musical ist sehr gefühlvoll und romantisch gestaltet, ohne jedoch in einen pathetischen Bereich abzugleiten. Berühmtester Titel daraus ist der Evergreen „Ol’ Man River“, weiterer fester Bestandteil des Musicals ist das historisch als erster Millionenhit berühmte Lied „After the Ball“ sowie das Lied „Make Believe“.

„Culture Club“ war eine britische Popband, die ihre größten Erfolge in den 1980er Jahren hatte. Die Band erregte nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch mit dem schrillen, betont weiblichen Kleidungsstil ihres Frontmanns Boy George Aufsehen. „Do You Really Want to Hurt Me“ wurde von Boy George, Roy Hay, Mikey Craig und Jon Moss geschrieben, von Steve Levine produziert und vom Plattenlabel Virgin Records im September 1982 herausgebracht. In den USA übernahm Epic Records den Vertrieb.

Grace Ann Melzia Bumbry (* 4. Januar 1937 in St. Louis, Missouri) ist eine US-amerikanische Sängerin (Sopran und Mezzosopran). Sie studierte an der Boston University, an der Northwestern University in Evanston (Illinois) und 1955–58 an der Music Academy of the West in Santa Barbara (Kalifornien). In der internationalen Musikwelt erlangte sie ihren Durchbruch 1961 bei den Bayreuther Festspielen in der Rolle der Venus in Richard Wagners „Tannhäuser“. Aufgrund ihrer Hautfarbe wurde sie als Schwarze Venus tituliert. Neben vielen Wagner- und Verdi-Rollen sang sie auch sehr erfolgreich die Rolle der Bess in George Gershwins „Porgy and Bess“.

16.02.2014 - LUSCHE

Sendung 2.430

Achille-Claude Debussy (* 22. August 1862 in Saint-Germain-en-Laye; † 25. März 1918 in Paris) war ein französischer Komponist des Impressionismus. Seine Musik gilt als Bindeglied zwischen Romantik und Moderne.

Hanna Schygulla (* 25. Dezember 1943 in Königshütte) ist eine deutsche Schauspielerin und Sängerin. Rainer Werner Fassbinder, der sie von der Schauspielschule her kannte, holte sie im September 1967 an sein Action-Theater. Seit dem Film „Die Ehe der Maria Braun“ galt sie als eine Schauspielerin von Weltrang und bekam internationale Angebote.

Die Glasharfe (auch Gläserspiel genannt) ist ein Idiophon, das aus mehreren in Reihen angeordneten Trinkgläsern besteht, die durch kreisende Bewegungen mit dem nassen Finger am Rand zum Klingen gebracht werden. In der Moderne wurde das Musikinstrument vom Stuttgarter Musiker Bruno Hoffmann (1913–1991) zur Wiedergabe der für Glasharmonika geschriebenen Kompositionen verwendet. Aufgrund der besonderen Anordnung der Gläser ist dessen Glasharfe eine Erweiterung des ursprünglichen Gläserspiels.

Connie Francis (* 12. Dezember 1938 in Newark (New Jersey)) ist eine amerikanische Pop- und Schlagersängerin italienischer Herkunft und die erfolgreichste Vokalkünstlerin der 1950er und 1960er Jahre. Obwohl ihre Erfolge in den Popcharts in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre weniger wurden, blieb sie im Bereich der Adult Contemporary Music (AC) weiterhin erfolgreich und ist bis heute als Livekünstlerin aktiv.

Philipp Friedrich Silcher (auch: Friederich, * 27. Juni 1789 in Schnait; † 26. August 1860 in Tübingen) war ein deutscher Komponist und Musikpädagoge, der heute hauptsächlich aufgrund seiner Lieder bekannt ist. Daneben komponierte er aber auch Motetten, Kammermusik und zwei Ouvertüren für großes Orchester. Silcher hat sich namentlich durch sein „Dreistimmiges württembergisches Choralbuch“ verdient gemacht sowie durch eine große Zahl von Liedern, unter denen einige, z. B. Heinrich Heines „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ volkstümlich geworden sind.

Elvis Costello (* 25. August 1954 in London; eigentlich Declan Patrick MacManus) ist ein britischer Musiker. Für sein akustisches Gitarrenspiel bevorzugt er Westerngitarren des amerikanischen Traditionsherstellers Gibson. Ihm zu Ehren brachte Gibson die „Elvis Costello Limited-Signature-Gitarre“ heraus. Bei E-Gitarren bevorzugt er Modelle von Fender.

09.02.2014 - GRACHT

Sendung 2.429

„Le nozze di Figaro“, zu deutsch „Die Hochzeit des Figaro“ oder“ Figaros Hochzeit“, ist eine Oper von Wolfgang Amadeus Mozart KV 492. Das italienische Libretto stammt von Lorenzo da Ponte und basiert auf der Komödie La Folle Journée ou le Mariage de Figaro (Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro) von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1778. Die Uraufführung fand am 1. Mai 1786 im Wiener Burgtheater am Michaelerplatz statt. Die Oper spielt am Schloss des Grafen Almaviva in Aguasfrescas in der Nähe von Sevilla um 1780.

„Seasons in the Sun“ ist ein Song von Terry Jacks aus dem Jahr 1974. Er basiert auf dem Chanson „Le Moribond“ („Der Sterbende“) des Belgiers Jacques Brel aus dem Jahr 1961 und erreichte in Jacks Version in vielen Ländern Platz eins der Charts. Das Stück handelt von einem sterbenden Mann, der letzte Grußworte an die Menschen sendet, die ihn auf seinem Lebensweg begleitet haben.

„Inno e Marcia Pontificale“ („Hymne und Pontifikalmarsch“) wurde im Jahr 1950 – aus Anlass des Heiligen Jahres – zur Nationalhymne der Vatikanstadt erhoben. Offiziell als Hymne intoniert wurde der Inno bereits am 24. Dezember 1949. Er ersetzte die alte Hymne des Kirchenstaates, von Vittorino Hallmayr, die Gran Marcia Trionfale aus dem Jahr 1857. Der lateinische Text stammt von Evaristo d'Anversa, der italienische Text von Monsignore Antonio Allegra (1905–1969), die Melodie wurde von Charles Gounod (1818–1893) komponiert.

Sacha-Alexandre Distel (* 29. Januar 1933 in Paris; † 22. Juli 2004 in Rayol-Canadel-sur-Mer, Frankreich) war ein französischer Chansonnier, Gitarrist und Komponist. Ab 1958 konzentrierte er sich auf das Chanson. Einem breiteren Publikum wurde er mit Erfolgen wie „Raindrops Keep Falling On My Head“ (Toute la pluie tombe sur moi) und Scoubidou (Les scoubidous, 1958) bekannt. Neben seiner musikalischen Laufbahn trat er in den 1960er und 1970er Jahren auch in einigen Filmen auf.

Hair“ (im Untertitel The American Tribal Love/Rock Musical) ist ein US-amerikanisches Musical, das als Meilenstein innerhalb der Popkultur der späten 1960er-Jahre gilt. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Gruppe aus der Hippie-Bewegung. Buch und Liedtexte stammen von Gerome Ragni und James Rado, die Musik ist von Galt MacDermot. "Hair" gilt als eines der erfolgreichsten Musicals überhaupt und wurde in der Folge auch in zahlreichen anderen Ländern aufgeführt. Uraufführung der für Deutschland in die deutsche Sprache adaptierten Fassung Haare war am 24. Oktober 1968 in München. 1979 wurde Hair durch Miloš Forman verfilmt.

„Supertramp“ ist eine britische Pop-/Rockband, die in den 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre ihre größten Erfolge hatte. Der Name der Band ist dem Titel des Buches The Autobiography of a Super-Tramp (dt. Supertramp. Autobiographie eines Vagabunden) von W. H. Davies entliehen. Der typische „Supertramp-Sound“ definiert sich hauptsächlich durch das synkopische Spiel auf einem Wurlitzer A-200 (elektrisches Klavier) und Falsettgesang, was exemplarisch in ihrer ersten erfolgreichen Single Dreamer zu hören ist. Eine individuelle Note entstand auch durch den Einsatz in damaliger Rock- und Popmusik bis dahin unüblicher Instrumente wie z. B. Klarinette (Breakfast in America) oder Saxophon (The Logical Song). Mit ihrem erfolgreichen Konzept aus hintergründigen Texten und Keyboard-orientiertem Softrock konnte Supertramp bis heute über 60 Millionen Alben weltweit verkaufen.

02.02.2014 - MATADOR

Sendung 2.428

Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow (russisch Сергей Васильевич Рахманинов, wiss. Transliteration Sergej Vasil'evič Rachmaninov; er selbst benutzte als Umschrift seines Namens Rachmaninoff; * 20. Märzjul./ 1. April 1873greg. auf dem Landgut Semjonowo bei Staraja Russa im Gouvernement Nowgorod, Russisches Kaiserreich; † 28. März 1943 in Beverly Hills) war ein russischer Pianist, Komponist und Dirigent.

Sandie Shaw (* 26. Februar 1947 in Dagenham, Essex als Sandra Ann Goodrich) ist eine britische Pop-Sängerin. Zu ihren Markenzeichen zählte, dass sie häufig barfuß auftrat. Am 8. April 1967 gewann sie in Wien mit "Puppet on a String" den 12. Eurovision Song Contest. Ihr Barfußauftritt in Wien war insoweit ein kleiner Skandal, als die österreichischen Veranstalter im Gegensatz zu den sonst üblichen Mehrzweckhallen immerhin die Hofburg, früher Sitz des österreichischen Kaiserhauses, auswählten.

Stephan Sulke (* 27. Dezember 1943 in Shanghai) ist ein Schweizer Liedermacher, Keyboarder und Gitarrist. Sohn Berliner Juden, wurde er in China im sog. Shanghaier Ghetto geboren, weil seine Eltern vor den Nationalsozialisten geflüchtet waren. 1982 erschien sein wohl bis heute bekanntestes Lied „Uschi“.

Hans-Joachim „Kuli“ Kulenkampff (* 27. April 1921 in Bremen; † 14. August 1998 in Seeham, Österreich) war ein deutscher Schauspieler und Fernsehmoderator; er selbst bezeichnete sich oft als Quizmaster. Ab 1964 moderierte Kulenkampff 43-mal die Quizsendung Einer wird gewinnen, kurz EWG genannt, beendete seine Tätigkeit aber zunächst 1969 ungeachtet des außerordentlichen Erfolgs.

„Peter und der Wolf“ ist ein musikalisches Märchen von Sergei Prokofjew, der neben der Musik auch den Text schrieb. Es entstand 1936 nach der Rückkehr des Komponisten in die Sowjetunion, angeregt von Natalija Saz, der künstlerischen Leiterin des Moskauer Zentralen Kindertheaters, um Kinder mit den Instrumenten des Sinfonieorchesters vertraut zu machen. Die Uraufführung fand am 2. Mai 1936 mit Natalija Saz als Sprecherin statt.

Bob Dylan (* 24. Mai 1941 als Robert Allen Zimmerman in Duluth, Minnesota) ist ein US-amerikanischer Folk- und Rockmusiker und Lyriker. Der Sänger spielt Gitarre, Mundharmonika, Orgel und Klavier. Er gilt als einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts. Dylan begann Ende der 1950er Jahre nach Rock ’n’ Roll-Jahren in Schülerbands als Folkmusiker und wandte sich Mitte der 1960er Jahre der Rockmusik zu. Seine Texte waren zu Beginn seines Schaffens von der Folkbewegung und einem ihrer bekanntesten Vertreter, Woody Guthrie, später auch von symbolistischen Dichtern wie Arthur Rimbaud und Charles Baudelaire, aber auch von der Bibel beeinflusst.

26.01.2014 - LOCKEN

Sendung 2.427

Gustav Albert Lortzing (* 23. Oktober 1801 in Berlin; † 21. Januar 1851 ebenda) war ein deutscher Komponist, Librettist, Schauspieler, Sänger und Dirigent. Er gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper, einer deutschsprachigen Variante der Opéra comique.  „Zar und Zimmermann“ komponierte er nicht nur, er war auch sein eigener Librettist. Historisches Vorbild war die als Große Gesandtschaft bekannt gewordene Reise des Zaren Peter I.

The Everly Brothers waren ein US-amerikanisches Gitarren- und Gesangsduo, das ab Mitte der 1950er Jahre eines der erfolgreichsten Musikduos der Popgeschichte und die erfolgreichste Gesangsgruppe der Ära vor den Beatles wurde. Bis 1973 traten die Everly-Brüder Don (eigentlich Isaac Donald Everly, * 1. Februar 1937 in Brownie (heute Central City, Kentucky)) und Phil (Philip Everly, * 19. Januar 1939 in Chicago, Illinois; † 3. Januar 2014 in Burbank, Kalifornien[1]) als Duo auf; nach einer Trennungszeit von rund zehn Jahren arbeiteten sie seit 1983 wieder gemeinsam im Studio und auf der Bühne.

"Manche mögen’s heiß" (Originaltitel: Some Like It Hot) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1959. Das Drehbuch wurde nach einer Geschichte von Robert Thoeren und Michael Logan von I.A.L. Diamond und Billy Wilder verfasst. Wilder übernahm auch Regie und Produktion. In den Hauptrollen sind Marilyn Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon zu sehen. Der Schwarzweißfilm ist eine Persiflage auf Gangsterfilme und Melodramen. Mit seinem Tempo, den schwungvollen Dialogen und dem Wortwitz sowie den Slapstick-Anleihen steht er in der Tradition der Screwball-Komödie. Manche mögen’s heiß war seinerzeit einer der erfolgreichsten Filme des Jahres, ist heute ein Klassiker und genießt immer noch große Popularität. Das American Film Institute listet den Film als beste amerikanische Komödie aller Zeiten.

Die Balalaika (russisch балалайка, Pl. Balalaiken od. Balalaikas) ist ein lautenähnliches Zupfinstrument der russischen Musik. Sie hat drei Saiten und einen dreieckigen Resonanzkörper mit sehr kleinem Schallloch. Im Westen ist die Balalaika vor allem als charakteristisches Instrument der russischen Volksmusik bekannt, in Russland gilt sie darüber hinaus als vollwertiges Instrument der E-Musik, das ähnlich wie die Gitarre auch an Hochschulen studiert werden kann.

"Die Prinzen" sind eine deutsche Musikgruppe. Um einer Verwechslung mit den zur selben Zeit plötzlich sehr bekannt gewordenen Wildecker Herzbuben zu entgehen, nahm die Band „Die Herzbuben“ im April 1991 den neuen Namen „Die Prinzen“ an. Ihre bekanntesten Songs sind (Du musst ein) Schwein sein, Küssen verboten, Alles nur geklaut, Millionär, Gabi und Klaus, Mein Fahrrad, So viel Spaß für wenig Geld (Ich freu mich), Vergammelte Speisen und Deutschland.

Jochen Kowalski (* 30. Januar 1954 in Wachow bei Nauen, DDR) ist ein deutscher Kammersänger (Countertenor). Anders als die meisten Countertenöre widmet sich Jochen Kowalski nicht ausschließlich der Alten Musik, sondern interpretiert ebenfalls Kunstlieder, Operetten und Salonmusik. Außerdem macht er keinen Gebrauch von der Falsett-Technik, um in der Altus-Stimmlage zu singen – im Gegensatz zu den meisten englischen Countertenören. Er selbst bezeichnet sich deshalb nicht als Countertenor sondern als männlicher Alt, denn es ist seine natürliche Stimme, mit der er singt.

19.01.2014 - TRACHT

Sendung 2.426

Die Serenade Nr. 13 für Streicher in G-Dur KV 525 ist eine der populärsten Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart. Ihren Beinamen Eine kleine Nachtmusik verdankt sie Mozarts Eintrag in seinem Werkverzeichnis: „Eine kleine Nachtmusik, bestehend in einem Allegro.Menuett und Trio.-Romance.Menuett und Trio, und Finale.-2 violini, viola e bassi.“

Romy Schneider (* 23. September 1938 in Wien; † 29. Mai 1982 in Paris; eigentlich Rosemarie Magdalena Albach) war eine deutsch-französische[1] Schauspielerin. Sie zählt neben Marlene Dietrich und Hildegard Knef zu den wenigen deutschen Leinwandlegenden, die auch international zu Ruhm und Erfolg gelangt sind.

Little Richard (* 5. Dezember 1932 in Macon, Georgia als Richard Wayne Penniman) ist ein amerikanischer Rock-’n’-Roll-Sänger, -Pianist und -Songwriter.

Casablanca ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Michael Curtiz aus dem Jahr 1942.

Ingeborg Hallstein (* 23. Mai 1936 in München) ist eine deutsche Opernsängerin (Koloratursopran).

Techno ist eine Stilrichtung der elektronischen Musik. Der Begriff wird auch als Sammelbegriff für verschiedene, miteinander verwandte Stilrichtungen der elektronischen Musik verwendet. Rund um die Musik existiert eine eigene Jugendkultur, die Technoszene.

12.01.2014 - STROLCH

Sendung 2.425

„Otello“ ist eine Oper von Giuseppe Verdi nach William Shakespeares Schauspiel Othello. Das Libretto stammt von Arrigo Boito. „Otello“ gehört zum weltweiten Standardrepertoire der Opernhäuser und wird zu den Meisterwerken der italienischen Opernliteratur gezählt. Die Uraufführung fand am 5. Februar 1887 an der Mailänder Scala statt. Otello und seine Gemahlin Desdemona sind zwei der Hauptfiguren.

Die Harry-Potter-Filmreihe besteht aus den Verfilmungen der Harry-Potter-Romane der britischen Fantasy-Autorin Joanne K. Rowling durch Warner Bros. Gemeinsam bilden sie eine achtteilige Filmreihe, beginnend mit „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von 2001 und endend mit „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2“ von 2011. Sie erzählen die Geschichte des jungen Zauberers Harry Potter, seiner Ausbildung an der Zauberschule Hogwarts und seines Kampfes gegen den dunklen Zauberer Lord Voldemort.

Mario Adorf (* 8. September 1930 in Zürich) ist ein deutscher Schauspieler mit – väterlicherseits – italienischen Wurzeln. Er gehört zu den profiliertesten zeitgenössischen Darstellern auf der Bühne, im Kino und im Fernsehen. Daneben betätigt sich Adorf als Autor amüsanter Geschichten.

„South Pacific“ ist ein Musical mit der Musik von Richard Rodgers und den Liedtexten von Oscar Hammerstein II. Das Buch schrieb Hammerstein zusammen mit Joshua Logan. Es basiert auf zwei Kurzgeschichten von James A. Michener aus seinem Werk „Tales of the South Pacific“, das 1948 den Pulitzer-Preis für Belletristik (Pulitzer Prize for Fiction) und 1950 den Pulitzer-Preis für Theater (Pulitzer Prize for Drama) gewann. Das Thema der Rassenproblematik wird für die damalige Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg sehr einfühlsam dargestellt. James Michener behauptete, er sei gezwungen worden, die Autoren Rodgers und Hammerstein zu ersuchen, das Lied „You've Got to Be Carefully Taught“ wieder zu entfernen, weil es die Rassenvorurteile zu deutlich thematisierte.

Electra, früher auch Electra-Combo (Eigenschreibweise: electra), ist eine Rockband aus Dresden. Sie ist eine der ältesten aktiven Bands in Deutschland. Electra ist bekannt für elektronisch unterstützte Adaptionen klassischer Musik, aber auch für Progressive Rock mit ausdrucksstarkem Gesang und langen Instrumentalsoli.

Joni Mitchell, (* 7. November 1943 in Fort Macleod, Alberta/Kanada; als Roberta Joan Anderson) ist eine kanadische Musikerin und Malerin. Sie gehört zu den bedeutendsten weiblichen Singer-Songwritern der ersten Generation, neben Carole King und Laura Nyro. Sie begleitet sich selbst auf Gitarre oder Piano, in den Siebzigern gelegentlich auch auf dem Dulcimer.

05.01.2014 - ZAUSEL

Sendung 2.424

Also sprach Zarathustra (Op. 30) ist eine sinfonische Dichtung von Richard Strauss, frei nach Friedrich Nietzsches Also sprach Zarathustra. Sie wurde am 27. November 1896 unter Leitung des Komponisten in Frankfurt am Main uraufgeführt.

Ray Charles (* 23. September 1930 als Raymond Charles Robinson in Albany, Georgia; † 10. Juni 2004 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Musiker. Sein Einfluss war stilprägend für die Entwicklung von Rhythm and Blues, Blues, Country und Soul. Insgesamt hat er ca. 90 Millionen Tonträger verkauft.

Matthias Claudius (Pseudonym Asmus, * 15. August 1740 in Reinfeld (Holstein); † 21. Januar 1815 in Hamburg) war ein deutscher Dichter und Journalist, bekannt als Lyriker mit volksliedhafter, intensiv empfundener Verskunst.

Die Schwarzwaldklinik ist eine der erfolgreichsten deutschen Fernsehserien des ZDF, die zwischen 1984 und 1988 produziert und von 1985 bis 1989 erstausgestrahlt wurde.

Uriah Heep ist eine britische, progressive Hardrock-Band, benannt nach einer Figur aus dem Roman David Copperfield von Charles Dickens. Gemeinsam mit Black Sabbath, Deep Purple und Led Zeppelin zählen Uriah Heep zu den frühen und erfolgreichsten Vertretern des Hardrock. Im Unterschied zu vielen anderen Interpreten des Genres gewichten Uriah Heep in einem Teil ihrer Werke die melodische und romantische Seite des Hardrocks durch ihren ausgefeilten, oft mehrstimmigen Gesang stärker. Uriah Heep haben bis heute über 30 Millionen Tonträger verkauft.

Walter Giller (* 23. August 1927 in Recklinghausen; † 15. Dezember 2011 in Hamburg) war ein deutscher Schauspieler.

29.12.2013 - PRACHT

Sendung 2.423

René Pape (* 4. September 1964 in Dresden) ist ein deutscher Opernsänger (Bass).

Country-Musik ist eine aus den USA stammende Musikrichtung, die Anfang des 20. Jahrhunderts aus traditionellen Elementen der Volksmusik der europäischen Zuwanderervölker – insbesondere aus Irland und England – hervorging. Die ursprünglich in den südlichen Appalachen beheimatete Old-Time Music entwickelte sich durch urbane Einflüsse und Übernahme von Elementen anderer Musik-Genres – wie etwa dem Blues – zur heutigen Country-Musik.

Yves Montand, geboren als Ivo Livi (* 13. Oktober 1921 in Monsummano Terme, Toskana, Italien; † 9. November 1991 in Senlis, Département Oise, Frankreich), war ein französischer Chansonnier und Schauspieler italienischer Herkunft.

Doktor Schiwago ist ein episches Filmdrama aus dem Jahr 1965. Erzählt wird die Geschichte eines Arztes, der sich zwischen zwei Frauen hin- und hergezogen fühlt. Den zeitgeschichtlichen Hintergrund bilden dabei die Russische Revolution und der anschließende Bürgerkrieg. Die Hauptrollen spielen Omar Sharif, Julie Christie, Geraldine Chaplin, Rod Steiger und Sir Alec Guinness.

The Who ist eine der bedeutendsten englischen Rockbands der 1960er- und 1970er-Jahre. Anfangs galt sie als „Radau-Combo“, die als Teil der Mod-Bewegung am „harten“ Ende der „British Invasion“ zu finden war. In ihrer Musik und ihrem Auftreten vertraten die vier Engländer in den ersten Jahren eine im Vergleich zu den Beatles und den Rolling Stones aggressivere Variante der britischen Rockmusik.

Pizzicato (von ital. „gezwickt“) ist eine Spielweise auf Streichinstrumenten der Violinfamilie, bei der die Saiten nicht mit dem Bogen gestrichen, sondern mit den Fingern der rechten Hand, die normalerweise den Bogen führt, gezupft werden. Sie wird heute üblicherweise durch die Abkürzung pizz. zu Beginn der pizzicato zu spielenden Passage gefordert; die Rückkehr zum Spiel mit dem Bogen wird durch coll’arco oder arco angezeigt. Der Terminus „pizzicato“ ist auch auf Spielweisen anderer Instrumente übertragen worden.

22.12.2013 - FLAMME

Sendung 2.422

Édith Piaf, eigentlich Édith Giovanna Gassion (* 19. Dezember 1915 in Paris; † 11. Oktober 1963 in Plascassier) war eine erfolgreiche französische Chansonsängerin.

Georg Friedrich Händel (* 23. Februar 1685 in Halle an der Saale; † 14. April 1759 in London) war ein deutsch-englischer Komponist in der Epoche des Barock, der vor allem durch seine zahlreichen Opern und Oratorien zu großer Berühmtheit gelangte. Zu seinem Hauptwerk zählen rund 40 Opern und 25 Oratorien, darunter auch das Oratorium „Messiah“ (Der Messias) mit dem weltberühmten Halleluja-Chor. London ist die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs und des Landesteils England. Das heutige Verwaltungsgebiet mit den Stadtbezirken entstand am 1. April 1965 mit der Gründung von Greater London (Groß-London). In Greater London leben 8.308.369 Menschen (2012), davon 3.284.967 in den 13 Stadtbezirken von Inner London. London ist damit die bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union. In der Metropolregion lebten im Jahre 2001 etwa 14 Millionen Menschen.

Das Lied „O Tannenbaum“ gehört zu den bekanntesten Weihnachtsliedern. Zum Weihnachtslied wurde es erst, nachdem der Leipziger Lehrer Ernst Anschütz (1780–1861), unter Beibehaltung von Zarnacks erster Strophe, 1824 die heute bekannten Verse zwei und drei hinzufügte, in denen nur noch vom Baum die Rede ist. Von „O Tannenbaum“ existieren Liedtexte in vielen anderen Sprachen. Ein Lied der Internationalen Arbeiterbewegung namens „Die Rote Fahne“, die Hymne des amerikanischen Bundesstaates Maryland,“ Maryland, My Maryland“ und das Sinnbildslied von Nankai-Gymnasium und -Universität (Tianjin, VR China) verwenden diese Melodie. Der Fangesang „We’ll keep the blue flag flying high“ des englischen Fußballvereins FC Chelsea wird zu dieser Melodie gesungen.

„America“ ist eine britisch-amerikanische Rockband, die Anfang der 1970er am erfolgreichsten war und deren bekannteste Hits A Horse With No Name und The Last Unicorn sind. 

Marius Müller-Westernhagen (* 6. Dezember 1948 in Düsseldorf), später auch nur Westernhagen, ist ein deutscher Rock-Musiker und Schauspieler. Sein Vater war der Schauspieler Hans Müller-Westernhagen. Mit rund 11,2 Millionen verkauften Tonträgern gilt er als einer der erfolgreichsten deutschen Musiker. Nach drei erfolglosen LPs bekam seine musikalische Karriere mit dem 1978 erschienenen Album „Mit Pfefferminz bin ich Dein Prinz“ Aufwind. Es entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Produzenten und Bassisten Lothar Meid, erreichte hohe Verkaufszahlen und verkaufte sich bis heute über 1,5 Millionen Mal.

„Hänsel und Gretel“ ist eine spätromantische Oper in drei Akten, die in den frühen 1890er Jahren entstand. Die Musik stammt von Engelbert Humperdinck, das Libretto schrieb seine Schwester Adelheid Wette nach dem Märchen „Hänsel und Gretel“ aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Die Oper wurde am 23. Dezember 1893 in Weimar am Hoftheater unter Richard Strauss als Dirigent das erste Mal aufgeführt. Die Oper, die eine Spieldauer von etwa zwei Stunden hat, gehört heute zum häufig gespielten Repertoire von Opernhäusern und wird besonders häufig in der Adventszeit aufgeführt.